11 Tote in den Dolomiten: Diese Deutschen überlebten die Gletscherkatastrophe News

Belluno / München – Während Suchteams noch in den Ruinen nach persönlichen Gegenständen und Körperteilen der Opfer suchen, gibt es nach der Gletscherkatastrophe in den Dolomiten letzte Woche, bei der elf Menschen ums Leben kamen, auch gute Nachrichten.

Ende der Woche wurden überlebende Bergsteiger aus Deutschland aus der Klinik Belluno (Region Venetien, Anm. d. Red.) entlassen. Rentner (67) aus dem Raum München und eine 51-jährige Frau.

Auch die Klinik in Italien veröffentlichte ein Foto mit dem verletzten Deutschen. Sie wurde am vergangenen Sonntag mit schweren Verletzungen eingeliefert und intensivmedizinisch behandelt

Foto: Ulss 1 Dolomiti / Facebook

Vor einer Woche brach ein Teil des Marmolada-Gletschers an der Nordseite des Berges ab. Mit rund 300 km/h spülte eine Flut aus Eis, Felsen und Wasser die wandernden Bergsteiger weg.

Ein riesiger Gletscherbrocken in der Marmolada (Dolomiten/Italien) brach am vergangenen Sonntag ab, tötete elf Menschen und verletzte acht zum Teil schwer.

Ein riesiger Gletscherbrocken in der Marmolada (Dolomiten/Italien) brach am vergangenen Sonntag ab, tötete elf Menschen und verletzte acht zum Teil schwer.

Foto: Betriebsdruck

Elf Menschen starben – sechs Männer, drei Frauen aus Italien und zwei Männer aus Tschechien – und acht wurden verletzt. Einschließlich Touristen aus Deutschland.

Der Rentner aus Bayern wurde rund zwei Stunden nach der Katastrophe gefunden und kam mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik „ULSS 1 Dolomiti“ in Belluno. Er wurde unter anderem an den Armen verletzt und lag zunächst auf der Intensivstation.

Mindestens 7 Tote Luftbilder zeigen das ganze Ausmaß des eisigen Dramas

Welche: Reuters

07.07.2022

„Er konnte die Klinik auf den Beinen verlassen und seine Augen strahlten“, sagte eine Bild-Sprecherin. Der Mann wurde von seiner Familie begleitet und zog in eine Reha-Klinik im Raum München.

Auch eine Frau (51) aus Deutschland wurde freigelassen. Sie schrieb einen Dankesbrief an das Klinikpersonal: „Ich kann mich an nichts mehr erinnern, ich bin im Krankenhaus aufgewacht. Die Ärzte haben sich super um mich gekümmert. Der Schwindel hat sich ganz langsam gebessert. Ich fühle mich viel besser.

Und in einem handgeschriebenen Brief bedankte sich der 51-jährige Deutsche beim italienischen Ärzteteam

Und in einem handgeschriebenen Brief bedankte sich der 51-jährige Deutsche beim italienischen Ärzteteam

Foto: Ulss 1 Dolomiti / Facebook

Unterdessen ermittelt die Staatsanwaltschaft Trient zur Unfallursache. Die Familien der Opfer warfen den italienischen Behörden Vernachlässigung vor. Aus ihrer Sicht musste der Bereich unterhalb des Gletschers aufgrund der weiter steigenden Temperaturen in der Umgebung abgesperrt werden.

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