17.000 neue Corona-Fälle kommende Woche erwartet – Krankenhauszahlen steigen – Coronavirus Wien


Neue Corona-Infektionen und Krankenhauszahlen werden in der nächsten Woche deutlich zunehmen.
© Reuters/Arnd Wegmann

Nach Berechnungsmodellen des Covid Outlook Consortium sind in der nächsten Woche bis zu 17.000 neue Coronavirus-Infektionen wahrscheinlich. Auch bei der Zahl der Krankenhäuser rechnen Experten mit einem deutlichen Anstieg.

Das Covid Diagnostic Consortium geht davon aus, dass die steigende Zahl von Corona-Infektionen bald in Krankenhäusern auftreten wird.

Experten rechnen mit einem deutlichen Anstieg der Zahl der Krankenhäuser

In den nächsten zwei Wochen soll sich die Zahl der Covid-19-Patienten im Regelversorgungsbereich voraussichtlich verdreifachen. Experten auf Intensivstationen (ICUs) gehen in ihrer aktuellen Einschätzung davon aus, dass bis Anfang Juli doppelt so viele Patienten mit Covid-Patienten stationär aufgenommen werden wie bisher.

Bis zu 17.000 neue Corona-Fälle werden erwartet

Die Zahl der Verletzten wird in den kommenden Tagen weiter steigen. Aufgrund der zunehmenden Dominanz der omicron-Untervariablen BA.4/BA.5, die ansteckender sind als BA.2, sei mit einer „beschleunigten Dynamik“ zu rechnen, so das Konsortium.

Konkret bedeutet dies, dass bis kommenden Mittwoch (29. Juni) mit bis zu 17.000 Neuinfektionen pro Tag zu rechnen ist. Der vom Konsortium errechnete Schätzwert der Punkte beträgt 13.170. Die Sieben-Tage-Infektionsrate dürfte wieder auf mehr als 1.000 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner steigen. Die von Experten angegebene Bandbreite liegt zwischen 820 und 1350 bei einer Punktschätzung von 1027. Zum Vergleich: Zuletzt lag die Sieben-Tage-Infektionsrate bei 7281 offiziell bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen bei 478,1 (Zahlen vom Dienstag, 21. Juni).

BA.4/BA.5-Varianten bei Infektion in Wien verbreitet

BA.4/BA.5-Subvarianten waren laut Diagnostics Consortium in der Vorwoche für mehr als 70 Prozent aller Infektionen in Wien und Salzburg verantwortlich. Dabei ist zu beachten, dass insbesondere seit der Dominanz der omicron-Variante ein erhöhter Anteil an Zufallsbefunden in der Krankenhausversorgung zu verzeichnen ist, die nicht die primäre Ursache für einen Krankenhausaufenthalt sind. COVID-19 Es ist die Betonung auf Experten.

Nach Angaben der Agentur für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGES) betrug die effektive Zahl der Kreuze – die beschreibt, wie viele weitere Menschen eine Person mit SARS-CoV-2 im Durchschnitt ansteckt – 1,2045 (Wert vom 21. Juni). Bei den ansteckendsten Varianten BA.4 / BA.5 war es bereits 1.4. 100 Personen mit der kleinsten Untervariablen entwickeln durchschnittlich 140 andere.

Die Omicron-Variante wird in der Krankenhausbelegung erscheinen

Stand Mittwoch mussten 653 Covid-Patienten stationär versorgt werden, davon 603 in Regelpflege und 50 im Intensivbereich. Nach Angaben des geplanten Konsortiums könnten am kommenden Mittwoch bis zu 70 Patienten auf Intensivstationen und innerhalb von zwei Wochen (6. Juli) bis zu 126 Patienten liegen.

Auf Regelstationen rechnet man am kommenden Mittwoch zwischen 854 und 1180 Covid-Patienten, binnen zwei Wochen soll der Anstieg sicher auf über 1000 steigen und die Marke von 2000 durchaus überschreiten, davon geht die aktuelle Prognose für den 6. Juli aus 1.337 bis 2.349 weniger schwere COVID-Fälle befinden sich in Krankenhäusern und 1.772 werden als Punktschätzungen gemeldet.

Aktuell sind keine neuen Maßnahmen wegen Corona geplant

Jedenfalls werde die Regierung in dieser Woche keine neuen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verhängen, sagte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) am Mittwochmorgen gegenüber Reportern. In Bezug auf die Innenräume sagte Rauch, die Situation in Krankenhäusern sei so, dass „wir keine drastischen Veränderungen bemerken. Wir setzen weiterhin darauf, dass Menschen auf eigene Gefahr Masken tragen, wo dies besonders angebracht ist.“

Steigen die Corona-Zahlen über die Marke von 15.000, sei eine Wiedereinführung der Maskenpflicht möglich, sagte Rauch. Spätestens im Herbst könne man „davon ausgehen, dass wir die Maske zurückbekommen“. Dann ist europaweit mit weiteren Corona-Wellen zu rechnen. Aber auch drastischere Maßnahmen wie einen Lockdown will Rauch vermeiden: „Nach zwei Jahren Pandemie wird es darum gehen, in eine Lebensweise mit dem Virus zu kommen, das heißt auch, ein Stück weit aus der Krisensituation herauszukommen.“ Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass „Risikopersonen geschützt werden, aber auf jeden Fall so, dass ein Leben mit Covid möglich ist“. Die aktuelle Variante BA.4 / BA.5 wird dies von technischer Seite erlauben.

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