Änderungen für Hundehalter in Niederösterreich: Hundepass ab 2023 – Österreich


Ab Juni 2023 gilt in Niederösterreich eine Passpflicht für Hunde.
© pixabay.com (Symbolbild)

Ab 1. Juni 2023 müssen alle neuen Hundehalter in Niederösterreich einen Sachkundenachweis erbringen. Darin enthalten sind drei obligatorische Theorielektionen.

In Niederösterreich wird in der Landtagssitzung kommende Woche der zweite Teil der Novellierung des Hundezuchtgesetzes in Niederösterreich beschlossen. Ab dem 1. Juni 2023 wird für alle neuen Besitzer ein Erfahrungszertifikat in Kombination mit drei theoretischen Stunden benötigt. Zudem werden maximal fünf Hunde pro Haushalt gestellt, bestätigte Staatsrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) am Dienstag in St. Pölten.

Niederösterreich: Hundehalter benötigen ab 2023 einen Befähigungsnachweis

Die neuen Regelungen garantieren „mehr Sicherheit und Qualität“ für Freiheitsliebende. Das für den Sachkundenachweis erforderliche Theoriemodul gliedert sich in zwei Stunden mit einem Sachverständigen und eine Stunde mit einem Tierarzt. Dabei geht es laut Waldhäusl unter anderem um die Mensch-Hund-Beziehung und gesundheitliche Aspekte des Vierbeiners.

Mit der Bearbeitung des Theorieblocks sind laut dem FPÖ-Politiker der Österreichische Hundeverein (ÖKV) und andere Organisationen betraut, die bereits umfangreiche Erfahrungen vermitteln dürfen. „Am Ende wird es eine Art Test geben, ein Gespräch“, bestätigte Waldhäusel auf einer Pressekonferenz. Michael Krainer, Präsident des ÖKV, sieht “die Prüfung nicht im Vordergrund”, aber die Informationen und Gespräche seien wichtig: “Ich sehe das als sehr freundschaftlich an.”

Einreisegenehmigungskosten für Hunde in Niederösterreich sind noch offen

Die Absolvierung des sogenannten Allgemeinpraktikums wird durch den Pass des NÖ-Hundes bestätigt. Das brauchen ganz neue Besitzer oder „Menschen, die sich einen neuen Hund zulegen“, freut sich Waldhäusl. Nähere Einzelheiten, zu denen auch vom Passinhaber zu tragende Kosten gehören, werden mit Verweis auf die noch nicht erlassene Regelung nicht gemacht.

Eine Obergrenze von fünf Hunden pro Haushalt wurde ebenfalls festgelegt, zusammen mit einigen Ausnahmen. Der Staatsrat stellte fest, dass diese besondere Innovation während der Bewertungsphase für viele Diskussionen gesorgt habe. Etwa die Mehrheit der siebzig Aussagen bezieht sich auf dieses Maximum. Die Verordnung soll unter anderem dem sogenannten Tierhorten entgegenwirken. Für Familien, die nicht von Ausnahmen betroffen sind und aktuell mehr als fünf Hunde haben, hat Waldhäusl „schmerzfreie Übergänge“ angekündigt.

Auch die Hundepflichtversicherung kommt

Außerdem wird es für alle neuen Vierbeiner eine obligatorische Hundeversicherung geben. Die Mindestversicherungssumme beträgt 725.000 € für Personen- und Sachschäden.

Über die Gesetzesänderung wurde laut Waldhäusl am Dienstag bei der Niederösterreichischen Landesregierungssitzung entschieden. Die FPÖ-Politikerin kündigte an, am 7. Juli eine “Mehrheit” im Landtag zu haben.

Die geplante Änderung wurde von NEOS grundsätzlich begrüßt. Der Landtagsabgeordnete Helmut Hofer-Gruber bewertete die Beschränkung auf fünf Hunde pro Haushalt jedoch als „übertrieben“ und viele „Problembesitzer“ seien auf diese Weise nicht registriert worden. Darüber hinaus sollte die obligatorische Erfahrung zwischen erstmaligen Hundehaltern und erfahrenen Haltern unterscheiden.

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