Annullierung des Twitter-Deals: Marktexperte: Elon Musks Versuch, Twitter zu übernehmen, war ein Scherz, um Tesla-Aktien zu verkaufen | Newsletter

Musk stornierte den Twitter-Kauf
Experte erhebt scharfen Vorwurf: Wollte Musk nur Tesla-Aktien verkaufen?
Twitter will den Deal vor Gericht erzwingen

Tech-Milliardär Elon Moschus Er widerrief seine Zustimmung zum Kauf von Twitter. Der Unternehmer und Tesla-Chef wollte ursprünglich 44 Milliarden Dollar für den Internetkonzern auf den Tisch legen, der später von der Börse genommen werden sollte. Doch in den vergangenen Wochen gab es Ungereimtheiten rund um den Milliarden-Deal: Musk hat immer wieder angedeutet, dass er die Zahl der ihm von Twitter zugesandten Fake-Accounts für falsch halte. Musks Anwälte, die es als Vertragsbruch bezeichneten, sagten, er habe keinen ausreichenden Zugang zu den Daten erhalten, um die Informationen zu überprüfen. Daraufhin kündigte der Milliardär den Kaufvertrag.

Zweifel an Musks Übernahmeplänen

Seit Wochen häufen sich Spekulationen, dass der Deal zwischen Musk und Twitter explodieren könnte. Neben der Kontroverse um die Zahl der Fake-Accounts auf der Plattform gab es auch immer wieder Gerüchte, dass die Vereinbarung in Relation zum Aktienkurs platzen könnte. Denn die Summe, die Musk für Twitter zahlen wollte, sucht das Unternehmen an der Börse: Dem 44-Milliarden-Dollar-Angebot steht eine aktuelle Marktkapitalisierung von etwa 28 Milliarden Dollar gegenüber.

Experte für scharfen Vorwurf gegen Musk

Unterdessen wirft jemand anderes Elon Musk scharf vor: Die komplette Übernahme sei ein „kluger Schwindel“ gewesen, twitterte Josh Wolff, Mitbegründer von Lux Capital. Stattdessen nutzte Musk den angeblichen Deal als Vorwand, um Tesla-Aktien im Wert von 8,5 Milliarden Dollar zu verkaufen. Es besteht eine „80-prozentige Chance“, dass Musk die mit der gescheiterten Übernahme verbundene Geldstrafe von 1 Milliarde US-Dollar zahlen wird, aber er hat damals 7,5 Milliarden US-Dollar in bar verdient.

Wolf kann nicht nachvollziehen, warum Musk die Fake-Accounts abgeben soll: Wer glaubt wirklich, „dass er Raketen abfeuern, aber keine Bots steuern kann?“

Twitter will den Deal erzwingen – Musk reagiert sarkastisch

Unterdessen will Twitter selbst, dass die Übernahme von Musk vor Gericht durchgesetzt wird. Der Vorsitzende von Twitter, Bret Taylor, veröffentlichte eine Erklärung auf Twitter, in der er bestätigte, dass sich der Vorstand des Unternehmens verpflichtet hat, die Transaktion mit Musk zum vereinbarten Preis und zu den vereinbarten Bedingungen abzuschließen. Sie planen auch rechtliche Schritte zur Durchsetzung des Fusionsvertrags und sind zuversichtlich, dass sie vor Gericht erfolgreich sein werden.

Unterdessen äußerte sich Musk selbst auf seiner Lieblingsplattform nur indirekt, indem er ein Meme postete, das die Tatsache lächerlich machte, dass Twitter nun öffentliche Informationen über gefälschte Konten vor Gericht veröffentlichen sollte, die sie ihm freiwillig nicht mitteilen wollten:

Ob sich der Deal zwischen Musk und Twitter auf jeden Fall noch in einem langwierigen Rechtsstreit befindet und befindet, dürfte nun geklärt werden.

finanzen.net-Redaktion

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