Auf Island in der Nähe von Reykjavik bricht ein Vulkan aus


Bisher ging von dem Vulkanausbruch keine nennenswerte Gefahr aus
© APA/AFP

Nach weniger als einem Jahr der Stille sprudelt im Südwesten Islands wieder Lava aus dem Boden. Bei einem weiteren Vulkanausbruch am frühen Mittwochnachmittag (Ortszeit) nahe dem Berg Vagradalsfjal auf der Reykjanes-Halbinsel südwestlich von Reykjavik bildete sich erneut ein Riss im Boden. Der Riss zieht sich seit Mittwoch 300 Meter durch ein Tal. Eine größere Gefahr für Mensch und Umwelt bestand nach bisherigen Erkenntnissen nicht.

Eine Reihe von Erdbeben und unterirdischen Magmabewegungen hatten zuvor den Ausbruch angekündigt. Live-Aufnahmen zeigten leuchtend rote Lava, die aus einem länglichen Spalt strömte. Wie der isländische Wetterdienst am Abend mitteilte, haben Wissenschaftler in Vorbereitung einer Risikobewertung ein erstes Modell erstellt, um den wahrscheinlichen Verlauf der Lavaströme vorherzusagen. Für genaue Prognosen sei es noch zu früh. Das Modell zeigt jedoch, dass kritische Infrastrukturen durch den Ausbruch wahrscheinlich nicht gefährdet werden, sagte die Behörde.

Wie lange der Ausbruch dieses Mal andauern wird, ist noch unklar. Ein früherer Ausbruch des unterirdischen Vulkansystems auf der Halbinsel Reykjanes im vergangenen Jahr dauerte von Mitte März bis September, bevor er im Dezember nach dreimonatiger Stagnation offiziell sein Ende erklärte. Es wird angenommen, dass es der längste Ausbruch ist, der jemals in Island aufgezeichnet wurde.

Obwohl das Gebiet nur rund 30 Kilometer von Reykjavik entfernt liegt, bestand damals keine Gefahr für Mensch und Umgebung. Diesmal sieht es ähnlich aus: Das isländische Außenministerium schrieb auf Twitter, dass das Risiko für besiedelte Gebiete und kritische Infrastruktur als äußerst gering eingeschätzt wird. Auch Flugverkehrsprobleme wie der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull im Jahr 2010 gab es nicht.

Wenn der Lavastrom anhält und die Situation spektakulär, aber harmlos bleibt, könnte der Ort des Vulkanausbruchs wie im vergangenen Jahr zu einem Magneten für Vulkanologen, Wanderer und Reisende werden. Unzählige Menschen pilgerten damals in die Gegend, um die Naturlandschaft zu erleben. Die Wetterbehörde riet wegen der Gasentwicklung am Mittwochabend zunächst davon ab, sich dem Gebiet zu nähern – auch der isländische Polizist Feder Renson bat Interessenten, mit dem Gang in die Lava noch etwas zu warten.

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