Bundesliga: Martin Hinterger hat seine Profikarriere beendet

Völlig überraschend beendete Martin Hinterger seine aktive Laufbahn. Das teilte sein Verein Eintracht Frankfurt mit. Hintergrund ist die Aufregung um seine Person im Rahmen der Ausrichtung des „Hinti Cup“.

Knall das ÖFB-Lager! Nationalspieler Martin Hintergerr beendete seine aktive Fußballkarriere im Alter von 29 Jahren. Es ist möglich, dass sein Rücktritt im Zusammenhang mit Begeisterung über ihn im Rahmen der Ausrichtung des „Al-Hanti Cup“. Stehen, wie der Verteidiger selbst in einer Erklärung erklärt.

„Mein ‚Hinti-Cup‘, den ich mit ganzem Herzen und mit gutem Gewissen getragen habe, hat in den vergangenen Wochen zu einer Reihe von Themen geführt, deren Auswirkungen mir erst im Nachhinein bewusst geworden sind Dafür möchte ich mich entschuldigen. Das tut mir so leid. Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen: Ich verurteile das intolerante und menschenverachtende rechte Gedankengut auf das Schärfste. Jeder, der mich kennt, weiß das, um das Leben neu zu ordnen. Dafür bin ich dankbar Die Eintracht hat mir jetzt die Möglichkeit gegeben, diesen Schritt zu gehen.”

Das vollständige Interview zum Thema Rücktritt

Hinterger wurde in den Medien dafür kritisiert, dass er mit Herbert Sickle, einem ehemaligen FPÖ-Politiker mit Verbindungen zum rechtsextremen Lager, zusammengearbeitet hatte, um ein Mazaya-Turnier zu organisieren. Hinterger selbst beteuerte, seine Vorgeschichte nicht recherchiert zu haben und kritisierte, dass „ein Unbekannter so etwas über mich behaupten kann“.

188 Bundesligaspiele, 67 Mal mit dem ÖFB

WAS / AFP / POOL / LAURENCE GRIFFITHS

Hintergers Entscheidung kam am Donnerstag aus dem Nichts. Nach 446 Spielen auf Vereinsebene (davon 188 in der Bundesliga) und 67 Einsätzen für die österreichische Nationalmannschaft hat Hinterger dem Profisport den Rücken gekehrt. Seinen größten Erfolg feierte er vor wenigen Monaten mit dem Gewinn der Europa League mit Eintracht Frankfurt. Erste Resignationsgedanken seien ihm aber schon vorher gekommen.

„Im vergangenen Herbst hatte ich den ersten Gedanken, nach der Saison aufzuhören. Sportlich war ich in einer schwierigen Phase: Meine Leistung war wechselhaft. Siege sind nicht mehr gut, aber jede Niederlage tut doppelt weh. Meine Leistung ist ein Schub im Frühjahr.“ , und unsere gemeinsamen Erfolge in der Europa League haben mich dazu motiviert, mich von großen sportlichen Erfolgen zu verabschieden. Ich habe den Gewinn der Europa League so sehr genossen, weil ich damals wusste, dass es meine letzte große Feier mit den wunderbaren Fans sein würde. In dieser Stadt, die es gegeben hat mein zweites Zuhause werden.“

Der Salzburger bedankt sich auch bei allen Teamkollegen, Mentoren und Fans in Frankfurt. Hinteriger ist seit 2019 bei der Eintracht. In diesen drei Jahren hat er sich zu einem beliebten Fan und Identifikationsfigur entwickelt. „Al-Hanty“, wie ihn die Fans nennen, erzielte in 138 Spielen 14 Tore. Der Blondschopf verteidigte zuvor Augsburg (83 Spiele), Gladbach (10 Spiele) und Red Bull Salzburg (211 Spiele). Auch er ist seit Jahren eine tragende Säule des ÖFB-Teams. Hinteriger erzielte in 67 Länderspielen vier Tore. Bei zwei Europameisterschaften (2016, 2021) stand er in allen sieben Spielen der kompletten Saison auf dem Platz.

Hochgerner: “Ich denke, wir werden noch mehr von Martin Hinteregger hören”

Frankfurts Sportdirektor bedankt sich bei Hinterger

Wegen seiner “aufrichtigen” Entschuldigung und seiner “zuverlässigen und klaren Abkehr von den Vorstellungen der Rechten” werde Hinterger in Frankfurt als “angesehener Spieler” in Erinnerung bleiben, wurde Sportdirektor Markus Kroes zitiert. “Martin Hinterger hat in den vergangenen Jahren Großes für Eintracht Frankfurt geleistet und maßgeblich dazu beigetragen, dass sich der Verein gut entwickeln konnte. Martins Entscheidung kam für uns überraschend, hat uns aber eindrucksvoll und überzeugend seine Argumentation und seine Gründe vermittelt”, sagte Kroes.

Hintereggers Vertrag lief bis Juni 2024. In einem persönlichen Gespräch bat er die Vereinsverantwortlichen, ihn vorzeitig aufzulösen. Diesem Wunsch wurde nach ausführlichen Gesprächen mit Spieler, Berater und Trainer Oliver Glasner entsprochen. „Martins Wechsel verdient Respekt und Anerkennung. Wir hoffen, dass er nach seiner aktiven Karriere seinen Weg findet und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, ergänzte Sportdirektor Croce.

Der Sportdirektor des Österreichischen Fußball-Bundes, Peter Schoettle-Hinterger, bedankte sich auf der Website des FA. Er sagte: “Er ist ein sehr individueller Mensch mit Ecken und Kanten, mit dem sich viele Menschen und Fans identifizieren können. Seine großartigen fußballerischen Qualitäten haben unsere Mannschaft über viele Jahre bereichert und gestärkt. Ich wünsche ihm für seine Zukunft in allen Lebensbereichen alles Gute.” Werdegang.” Schöttel über den Verteidiger, der demnächst in den ÖFB-Legendenclub aufgenommen wird.

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