Bundesliga: Salzburg drückt auf Erfolgskurs

Nach einem 1:2 in Graz standen die Mozartstädter erstmals seit zwei Jahren nicht mehr an der Tabellenspitze der Bundesliga. Ein ungewohntes Bild, das die Salzburger so schnell wie möglich wieder ändern wollen. Geisel wirkte zuversichtlich. “Nach der Niederlage geraten wir sicherlich nicht in Panik oder bewegen uns, sondern arbeiten wie gewohnt weiter”, erklärte der Deutsche.

Gisley betonte, dass „die Titelverteidigung kein sicherer Erfolg wird“, andere Klubs „werden sich ebenfalls sehr gut entwickeln“. Der Coach betonte, dass seine Mannschaft vor dem Duell in Hartburg „sehr gut“ gearbeitet habe und er sich sicher sei, dass sie ein anderes Gesicht zeigen würden.

Jeba / Chris Bauer

Gisele und Salzburg „gerieten nicht in Panik“ nach dem 1:2

Lieblingsgegner ist genau richtig

East Stereon ist genau das, was sie brauchen, und die Hartburger sind einer der Lieblingskonkurrenten der „Bullen“. In zehn Ligaspielen gab es neun Siege und ein Unentschieden bei einem Torverhältnis von 37:6, doch die Salzburger wollen die Steirer nicht unterschätzen. „Wir haben gegen Sturm gesehen, was passieren kann, wenn wir nicht ans Limit gehen“, sagte Nicholas Capaldo. Auch Neuzugang Lucas Gurna-Duath wird wegen einer Knöchelverletzung fehlen, während die Stürmer Junior Adamu und Sekou Quetta (beide Knöchel) sowie Yuba Diarra (am Bein) fraglich sind.

Admiral des Deutschen Bundes, dritte Runde

Beginn: 19.30 Uhr

Hartberg-Salzburg

Hartberg, Profitel Arena, SR Lechner

Mögliche Aufstellungen:

Hartberg: Swete – Farkas, Sonnleitner, Steinwender, Klem – Fadinger, Ejupi, Heil – Aydin – Tadic, Paintsil

Salzburg: Cohn – van der Pript, Solet, Bernardo, Fauber – Seewald – Susik, Fernando, Capaldo – Cisco, Okafor

Das Spiel gegen Salzburg ist in jedem Fall ein „Prämienspiel“, aber es besteht immer Hoffnung auf eine Überraschung. Nach dem 1:2-Rückstand bei der WSG Tirol hoffen auch die Hartberger auf einen Leistungsschub. „Wir dachten, wir wären weiter weg. Die Wattener haben uns die Grenzen aufgezeigt“, sagte Trainer Klaus Schmidt.

Hartberg sucht noch immer nach Avdijajs Nachfolger

„Als Hartberg-Charakter braucht man ein bisschen Glück, um gewisse Phasen zu überstehen, gutes Spiel, gute Leistung und vielleicht ein bisschen Salzburg-Ungeduld, wenn wir gut frühstücken, haben wir vielleicht eine Chance“, scherzte Schmidt Die Salzburger Jaissle-Elf gewann mit zwei späten Toren nur 2:1.

„Die Mannschaft hat sich gegen Red Bull richtig gut geschlagen und immer wieder aufgegeben“, betonte Schmidt. Allerdings ging es nicht mehr um Kreativspieler Denis Avdegag, der seine Ausstiegsklausel zurückzog und mit Trainer Franco Voda zum FC Zürich wechselte. Eine Alternative zu finden ist schwierig. „Es ist nicht einfach, wir brauchen einen Spieler auf diesem Niveau“, betonte Schmidt.

Sturm im Innviertel gesucht

Sturm Graz will eine Woche nach seinem Sieg über Salzburg die Leistung eines seiner Lieblingsgegner verbessern. Gegen Raider gab es in der Liga zuletzt sechs Siege und ein Unentschieden, doch die Pokalniederlage im Herbst, ein guter Saisonstart und die Stärke der Vikings sollten Vorsicht walten lassen.

Admiral des Deutschen Bundes, dritte Runde

Beginn: 17 Uhr

Schilf – Sturm

ROT, SO ARina, SR Spurney

Mögliche Aufstellungen:

Schilf: Sahin Radlinger – Angar, Lackner, Blavutik – Wissemer, Ziegler, Martin, Bomer – Notz, Micic – München

Sturm: Siebenhandl – Gazibegovic, Wüthrich, Affengruber, Dante – Gorenc-Stankovic – Hierländer, T. Horvat, Prass – Sarkaria, Höjlund

Dass Sturm-Trainer Christian Elzer voller Respekt vor dem höchsten Österreicher ist, steht außer Frage. “Raiders Spiel wirkt durchdacht und gut geplant. Für mich haben sie auf jeden Fall das Zeug, zu überraschen und sich für die Hauptgruppe zu qualifizieren, was auch durch ihre bisherigen Leistungen gestützt wurde”, erklärte Elzer. Invertler hat bisher nur ein Gegentor kassiert, seine beste Defensivleistung in den ersten beiden Saisonspielen seit neun Jahren.

„100 Prozent Fokus auf ROT“

Dass die Reise ins Innviertel mitten in ein Duell mit Dynamo Kyiv um einen Platz in den Playoffs der Champions League fällt, hat mit Elzer nichts zu tun. „Was uns nächste Woche erwartet, ist jetzt egal, unser Fokus liegt zu 100 Prozent auf der Meisterschaft und dem SV Ried. Wir müssen mit der nötigen Kraft und Energie spielen und Effektivität und Qualitätsfußball zeigen, um gegen Rieder wichtige Punkte für die Meisterschaft zu holen hat die Kraft zu Hause”, forderte Elzer.

Reed beendete seine Acht-Spiele-Serie ohne Sieg in der vergangenen Saison mit einem 1:0-Erfolg gegen Aufsteiger Austria Lustenau, der aber nicht ganz überzeugen konnte. Deshalb fordert Christian Heinel eine Aufstockung. “Wir müssen gegen Sturm Graz aggressiver werden und wieder Sicherheit am Ball finden. Wenn wir einfach zurückkommen, haben wir gegen Sturm Graz keine Chance”, erklärte der SVR-Trainer. Seine Mannschaft kann sich auf eine Heimstärke und eine Abwehr verlassen, die in dieser Saison bisher kaum zu schlagen war. Ryder verlor in der vergangenen Saison nur zwei Heimspiele.

WAC und LASK sind noch ungeschlagen

WAC und LASK sind nach zwei Runden noch ungeschlagen und wollen diesen Trend im Kopf-an-Kopf-Duell in der Lavanttal Arena fortsetzen. Die Kärntner stehen vor ihren Fans etwas mehr unter Druck, schließlich müssen sie nach drei Pflichtspiel-Unentschieden in Folge inklusive Europapokal-Enttäuschung endlich voll schreiben.

Admiral des Deutschen Bundes, dritte Runde

Beginn: 17 Uhr

WAC – LASK

Wolfsberg, Lavantal Arena, SR Eisner

Mögliche Aufstellungen:

WAC: Bonmann – Baumgartner, Piesinger, D. Gugganig – Jasic, Kerschbaumer, Taferner, Leitgeb, Scherzer – Röcher, Baribo

Schuss: Schlager-Botzmann, Zeris, Lokender, Renner-Hong, Jovicic-Guiginger, Horvath, Nakamura-Lubicic

Die Negativbilanz gegen den maltesischen Klub Al Jazira United am Mittwoch im dritten Vorrunden-Hinspiel der Conference League in Klagenfurt stärkte das Selbstvertrauen nicht. Geplant sind jedoch drei Punkte. „Der LASK hat dank seines neuen Trainers eine neue Persönlichkeit, aber wir wollen trotzdem alles tun, um zu Hause zu gewinnen“, sagte Wydad-Trainer Robin Dutt.

Der 1:1-Heimsieg gegen Sturm Graz und das 2:2 zu spät bei Altach hatten in der Liga das größte Erfolgserlebnis. Auf der anderen Seite erwischte Linz mit einem 3:1-Sieg gegen Austria Klagenfurt und einem 1:1-Unentschieden außerhalb von Austria Wien einen besseren Start. Nun wartet der dritte Gruppenteilnehmer in der Meisterschaft aus der vergangenen Saison in Folge.

Kühbauer will an einen guten Start anknüpfen

„Unser Saisonstart war stark, wir sind auf einem guten Weg – daran wollen wir in Wolfsberg anknüpfen“, sagte LASK-Trainer Dietmar Köbauer, der noch auf die Sperre Peter Mishorl verzichten muss. Der Rabatt bringt jedoch viel Qualität mit sich. “Das haben sie in den vergangenen Jahren immer wieder und mit großer Konsequenz bewiesen. Wir werden auswärts alles geben müssen, vor allem körperlich”, gab der Burgenländer zu bedenken. Unter seiner Führung spielen die Linzer erstmals gegen den WAC.

In der vergangenen Saison gewannen die Kärntner knapp mit 1:0 gegen Linz. Sie konnten auch den Trend umkehren, nachdem sie in der vergangenen Saison in den vier Begegnungen Niederlagen hinnehmen mussten. Erstmals überhaupt hielt Wolfsberger den LASK mit zwei Siegen in Folge, und das auch noch ohne Gegentor.

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