Die Auslosung der ersten Runde des österreichischen FA Cups bringt einige Neuerungen mit sich – Fußball

Am Sonntag (19:00 Uhr live auf ORF 1) wird die erste Runde des UEFA-Pokals ausgelost, der vom 15. bis 17. Juli stattfindet.

Wie in der Vorsaison nehmen insgesamt 64 Klubs am Pokalwettbewerb 2022/23 teil.

Das Teilnehmerfeld besteht aus zwölf Klubs der Admiral Bundesliga, zwölf Klubs der Admiral League II (Young Violets Austria Vienna, SK Sturm Graz II und SK Rapid II sind nicht teilnahmeberechtigt, FC Liefering nicht), sowie 40 Klubs der Regionalliga Vereine.

Ab dieser Saison wird es einige Neuerungen im Lotto geben. In den ersten drei Runden werden die Teilnehmer aus den Landesverbänden und der zweiten Liga nach geografischen Kriterien in zwei Gruppen (Ost und West) eingeteilt.

Dadurch kommt es in den ersten Runden vermehrt zu regionalen Duellen, direkte Duelle zwischen Bundesligisten sind erst später im Wettbewerb möglich.

So funktioniert die Lotterie

Ab sofort werden die Spiele in drei Phasen ausgelost.

Die erste Stufe: eine Auslosung zwischen den Klubs der Landesverbände nach geografischen Kriterien

40 Vereine aus den Landesverbänden werden in zwei Schalen aufgeteilt. Dem Landesverband Ost gehören 23 Vereine aus Niederösterreich, Wien, der Steiermark, Kärnten und dem Burgenland an. Dem Landesverband West gehören 17 Mannschaften aus Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg an.

Zunächst wurden vier Paare – also acht Vereine – aus der Gruppe „Landesverband Ost“ ausgewählt, gefolgt von vier Paaren – also acht Vereinen – aus der Gruppe „Landesverband West“. Damit sind die ersten acht Spiele entschieden.

Für die verbleibenden 15 Vereine der Gruppe „Landesverband Ost“ und die verbleibenden neun Vereine der Gruppe „Landesverband West“ geht die zweite Stufe weiter.

Die zweite Stufe: die Auslosung der Klubs der Landesverbände gegen die Klubs der zweiten Liga

In dieser Phase entscheiden sich die Klubs der Landesverbände gegen die Klubs der zweiten Liga. Auch hier erfolgt die Auslosung nach geografischen Kriterien.

Die restlichen fünfzehn Klubs der Gruppe „Landesverband Ost“ liegen in einer Schüssel. Der zweite Topf enthält die Kombination „2. Liga Ost“. Das sind die neun Zweitligisten aus den Bundesländern Niederösterreich, Wien, Steiermark, Kärnten und dem Burgenland.

Diese neun bis neun Vereine wurden aus der Gruppe „Landesverband Ost“ ausgewählt. Somit werden die folgenden neun Paare zugeordnet.

Das gleiche Verfahren geschieht mit den Klubs des Westens. Die neun Vereine des Landesverbandes West gruppieren sich in einer Schüssel. Der zweite Topf umfasst die Gruppe „2. Liga West“, also die drei Teams der 2. Liga aus den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg.

Diese drei Vereine aus der Gruppe „2. Liga West“ treffen auf drei Vereine aus der Gruppe „Landesverband West“. Somit gibt es drei weitere bestätigte Paare.

Klubs aus den Gruppen „Ost League Two“ und „League Two West“ werden an dieser Stelle zuerst ausgelost, da sie wie in den Vorjahren aufgrund der Corona-Regelungen Heimrecht haben. Klubs aus Regierungsverbänden können ebenfalls einen Antrag auf Austragung des Spiels in dieser Saison stellen.

Für die verbleibenden sechs Vereine aus der Gruppe „Landesverband Ost“ und die verbleibenden sechs Mannschaften aus der Gruppe „Landesverband West“ wird die Auslosung in der dritten und letzten Runde fortgesetzt.

Stufe 3: Die Auslosung der Vereine der Landesverbände gegen die Vereine der Bundesliga

In der Endrunde kommen die verbleibenden sechs Vereine der Gruppe „Landesverband Ost“ und die verbleibenden sechs Vereine der Gruppe „Landesverband West“ in einem Topf zusammen.

Die zwölf Klubs der ersten Liga bilden eine zweite Gruppe. Hier gibt es keine geografische Trennung mehr. Jedem Bundesligisten wird nun ein Verein aus der Landesgruppengruppe zugeordnet.

Der Bundesligist wird zu diesem Zeitpunkt immer zuerst ausgelost, da dieser aufgrund der Corona-Regelungen auch Hausrecht hat. Klubs aus Nationalverbänden können jedoch einen Antrag auf Austragung des Spiels stellen. Damit stehen die letzten zwölf Paarungen der ersten Runde des Austrian FA Cup fest.

Genaue Termine für Spiele und Live-Spiele werden kurz nach der Auslosung bekannt gegeben.

Regionaler und mehr „David vs. Goliath“-Duelle

Der Zweck der Änderung des Auslosungsmodus besteht darin, mehr regionale Duelle zu ermöglichen, insbesondere in der ersten Runde.

Unabhängig von der Corona-Pandemie zeigten die vergangenen Jahre, dass das Zuschauerinteresse an regionalen Duellen zum Auftakt der Pokalsaison besonders groß war und die lokalen Vereine am Spieltag erhebliche Einnahmen erzielen konnten. Darüber hinaus haben lange Reisezeiten zu den Spielen zu zusätzlichen logistischen und finanziellen Belastungen für die Vereine geführt.

Zudem wird es durch den neuen Draw-Modus mehr Duelle aus der Kategorie „David vs. Goliath“ geben, die dem Pokal-Motto „Glaube, Wille Mut“ entspricht. Vereine erwarten von den Landesverbänden Spiele mit einem der Bundesligisten bis zur dritten Runde, was im Gegenzug das Interesse der Zuschauer garantiert und damit die Einnahmen erhöht.

Auch Duelle zwischen zwei Bundesligisten sind erst später im Wettbewerb möglich, was die Chance auf mehr hochkarätige Begegnungen erhöht.

Teilnehmende Vereine

Deutsche Liga (12)
FC Red Bull Salzburg (Titelverteidiger), SK Storm Grass, FK Austria Wien, SK Rapid, WAC, SK Austria Klagenfurt, WSG Tirol, LASK, SV Red, TSV Hartburg, SS CR Altach, SC Austria Lustenau

Der zweite in der östlichen Gruppe (9).
FC-Fans, FAC WienLafnitz, GAK, SKN St., S. V. Lafnitz. Pölten, SKU Amstetten, Kapfenberger SV, SV Horn, First Vienna FC

zweite westliche Gruppe (3)
FC Blau Weiss Linz, SK Vorwärts Steyr, Dornbirn

Östliche Landesligagruppe (23)
SR Donaufeld, FC Stadlau, TWL Elektra, Wiener Sport-Club, FCM Traiskirchen, SV Leobendorf, USV Scheiblingkirchen/Warth, FC Marchfeld Donauen, SV Stripfing/Weiden, Sportverein Purgstall oder ASV Hohenau*, DSV Leobental, SC, SV , TuS Bad Gleichenberg, USV Stein Reinisch Allerheiligen, SV KLE-SCH Kletter- und Schießzentrum Dellach/Gail, SV ASKÖ Köttmannsdorf, SAK Posojilnica Bank, SK Treibach, SC Neusiedl am See 1919, ASV Draßburg, ASESV Siegen/19

* Entscheidung im NÖ-Pokalfinale zwischen Burgstal und Hohenau am 24. Juni.

Westliche Nationalligagruppe (17)
SU St. Martin, Union Gurten, FC Wels, Vöcklamarkt, WSC Hertha, SV Austria Salzburg, SV Kuchl, SV Seekirchen, TSV St. Johann, SC Schwaz, SV Fügen, SC Imst, SV Telfs, SC Admira Dornbirn, SC Röthis, SC Schwartz Weiss-Bregens, VFP Hohenmes





Textquelle: © LAOLA1.at


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