Die Aussichten für deutsche Unternehmen sind weiterhin eingetrübt

Deutsche Unternehmen blicken aufgrund der Folgen des Ukraine-Krieges skeptischer in die Zukunft.

Die Prognosen deutscher Unternehmen in Bezug auf Produktion, Beschäftigung und Investitionen werden für 2022 zunehmend eingetrübt, so eine Studie des IW-Instituts mit knapp 2.300 Unternehmen. Reuters Es war am Dienstag verfügbar. Demnach rechnen 37 % mit einem Anstieg der Produktion gegenüber 2021 und ein Viertel mit einem Rückgang.

Allerdings betrug der Saldo aus positiven und negativen Geschäftserwartungen im Juni nur noch 12 Prozentpunkte nach 34 Punkten im Spätherbst 2021 und 15 Punkten im Frühjahr 2022. Vor allem in der Baubranche droht eine Rezession. „Materialengpässe, hohe Kostensteigerungen und Personalengpässe bremsen hier die wirtschaftlichen Aktivitäten.“

Die Folgen des Krieges, hohe Energiepreise, schwaches System in der Industrie und mangelnder Konsum beeinträchtigten die Stimmung der Wirtschaft. Im Frühjahr bestand noch Hoffnung auf einen Nachholeffekt, als die Corona-Beschränkungen endeten. Allerdings sei diese Möglichkeit aufgrund der zuletzt hohen Inflation von sieben bis acht Prozent “mehr als verblasst”.

Außerdem gibt es Lärm Deutsches Wirtschaftsinstitut (IW) “Kein Beschäftigungsschock, aber anhaltende Investitionsschwäche.” Ein Drittel der Unternehmen erwartet für 2022 mehr Mitarbeiter als im Vorjahr, während ein Fünftel der Unternehmen mit weniger Mitarbeitern rechnet. Trotz des Gegenwinds aus dem Ukrainekrieg droht in Deutschland kein Beschäftigungsrückgang. Gleichzeitig betonten Kölner Experten: „Die Investitionserwartungen sind deutlich zurückgegangen.“ Das Investitionsklima bleibe zwar trotz der hohen kriegsbedingten Unsicherheiten positiv, “aber es hat sich deutlich beruhigt”. 36 % der Unternehmen erwarten derzeit höhere Investitionen als 2021, aber ein Viertel der Unternehmen erwartet hier geringere Ausgaben. „Dadurch wird die Investitionslücke, die im Zuge der Corona-Pandemie im Jahr 2022 entstanden ist, voraussichtlich nicht geschlossen.“

In der Branche, die mit Konnektivitätsproblemen zu kämpfen hat, und bei Dienstleistern wächst die Enttäuschung. Der verarbeitenden Industrie steht ein Jahr der Stagnation bevor. Auch die Dienstleistungsbranche hat laut Umfrage Schwierigkeiten, geeignete Mitarbeiter für offene Stellen zu finden.

(APA/Reuters)

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