Die Gruppe der Sieben erklärt Russland wegen des „Kornkrieges“ den Krieg

Barbock und Blinken äußerten sich auch auf einer internationalen Lebensmittelsicherheitskonferenz in der deutschen Hauptstadt, an der mehr als 50 Delegierte teilnahmen. Die Konferenz wurde von den Ministerien für auswärtige Angelegenheiten, Landwirtschaft und Entwicklungshilfe organisiert.

Auch Bundeskanzler Olaf Schulz machte Russland für die eskalierende Lebensmittelkrise verantwortlich. “Russland trägt die Verantwortung für diese Eskalation, und nur Russland”, sagt Schultz in einer Begrüßungsrede auf die Konferenz in Berlin. Mit Blick auf das am Sonntag beginnende G7-Treffen der Staats- und Regierungschefs in Elmau fügt Schulz hinzu: „Der Gipfel wird ein klares Signal an die von Hunger bedrohten Menschen weltweit senden Marionette zynischer Machtinteressen.”

Laut Arbuck leiden derzeit 345 Millionen Menschen weltweit unter schwerer Nahrungsmittelknappheit. Dies sei eine Situation, “die wie eine lebensbedrohliche Welle vor uns auftaucht”, sagte sie bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) und Entwicklungshilfeministerin Svenja Schulz (SPD). Barbock sagte, Russlands Angriffskrieg habe “jetzt eine Flut in einen Tsunami verwandelt”. Russland führt nicht nur einen Krieg gegen die Ukraine, es führt auch einen “zynischen Getreidekrieg”. Nothilfe in Höhe von 44 Milliarden Euro ist erforderlich, davon höchstens die Hälfte finanziert.

Özdemir forderte vom bevorstehenden G7-Gipfel zur globalen Ernährungssicherung ein “starkes Signal”. Es geht darum, einen einheitlichen Ansatz zur Ernährungssicherung in Bezug auf Klima- und Artenschutz zu finden. Die Ergebnisse der Berliner Konferenz „müssen nach Elmau übermittelt werden“. Die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Sieben kommen am Sonntag in Bayern zu einem dreitägigen Gipfeltreffen unter deutschem Vorsitz zusammen, darunter auch US-Präsident Joe Biden. Die sieben Außenminister trafen sich heute Morgen in Berlin. Schulz sagte, das Ziel sollte es sein, die Abhängigkeit von Russland auch bei Lebensmitteln zu beenden.

Aufgrund von Klimawandel und Kriegen leiden viele Regionen bereits unter Hunger, und der Krieg in der Ukraine hat die Situation verschärft. Unter den Teilnehmern der Berliner Konferenz waren die Landwirtschaftsminister Nigerias, Tansanias und der Ukraine. Laut Barbuk war auch ein Vertreter der Türkei anwesend, die derzeit zwischen Russland und der Ukraine über die blockierten Häfen vermittelt. Die chinesische Regierung wurde gefragt, aber niemand aus Peking beteiligte sich.

Derzeit kann die Ukraine – einer der größten Getreideproduzenten der Welt – kaum Waren exportieren, weil die Häfen des Landes von russischen Kriegsschiffen geschlossen werden. So werden mehrere Millionen Tonnen Getreide gelagert. Hauptabnehmer sind in der Regel Länder im Mittleren Osten und Nordafrika. Dies verschärft die bereits grassierende Nahrungsmittelknappheit dort. Barbock sagte, das russische Narrativ, westliche Sanktionen seien die Ursache der Krise, seien „gefälschte Nachrichten“. Dafür ist allein die Regierung in Moskau verantwortlich. Übrigens gibt es keine Sanktionen gegen russische Getreideexporte.

Der Minister betonte, die Bundesregierung unterstütze die Bemühungen der Türkei, einen Weg zur Öffnung der Häfen zu finden. Sie wies die Forderung Russlands zurück, dass die Ukraine zunächst ihre Häfen räumen solle. Es sei ein „tückisches Spiel“, der Ukraine die Schuld zu geben. Zunächst muss sich die russische Flotte aus den Häfen zurückziehen. Barbuk und Özdemir betonten die Notwendigkeit, langfristige Alternativen zum Export ukrainischen Getreides zu finden.

Eine Möglichkeit sei der Landweg durch Rumänien und die Binnenschifffahrt über die Donau, sagte Barbuk. Auf dieser Route gibt es bereits Transporte. Sie hofft, dass im Juli wieder täglich Getreide aus der Ukraine exportiert wird. Laut Özdemir exportierte die Ukraine vor dem Krieg fünf Millionen Tonnen Getreide pro Monat. Derzeit liegt er bei 1,7 Millionen Tonnen. “Es geht um Millionen Tonnen, und jede Tonne zählt”, sagte Barbock. In Simbabwe zum Beispiel kostete ein Laib Brot vor dem Ukrainekrieg 1 Dollar; Der Preis liegt derzeit bei etwa 1,40 $.

Die globale Ernährungssicherung ist auch ein Thema beim Treffen der sieben führenden Industriedemokratien in Elmau. Der G7 gehören neben Deutschland die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan an.

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