Die Pre-Prime Day-Preise für RTX 30 liegen jetzt ebenfalls unter dem durchschnittlichen UVP

11.07.2022 um 19:21 Uhr
Telefon Oliver Jäger
Die wöchentliche GPU-Preisanalyse von 3dcenter.org zeigt, dass die Einzelhandelspreise für Karten der Geforce-RTX-30-Serie von Nvidia jetzt auch im Durchschnitt unter den Dollar-Listenpreisen liegen. AMD RDNA2-Karten haben dies vor einigen Wochen getan. Die Preise scheinen jedoch nicht überraschend, da es erst seit kurzem auf dem Markt ist.

Vor zwei Tagen Amazon-Prime-Day Viele Shopper sind wieder in Shoppinglaune. Auch elektronische Artikel aller Art werden zu ermäßigten Preisen angeboten. Doch wie steht es um die Grafikkarten im Juli? Gibt es große Preisbewegungen oder werden die GPUs langsamer?

Auch die durchschnittlichen Ampere-Karten liegen mittlerweile unter dem US-Listenpreis

3dcenter.org bietet eine komprimierte Darstellung der aktuellen Situation. Die Betreiber fassen alle drei Wochen die Preissituation auf dem Grafikkartenmarkt zusammen und berichten über die Unterschiede zu bisherigen Analysen. Vor drei Wochen wurde bekannt, dass der durchschnittliche Straßenpreis der Karten der AMD Radeon RX 6000-Serie unter den UVP gefallen war. Nvidias Ampere-GPUs haben dies noch nicht ganz erreicht. Doch das hat sich diese Woche geändert, denn laut Daten von 3dcenter.org liegen auch RTX 30-Karten im Schnitt 3 Prozent unter den US-Listenpreisen. Bei AMD-Grafikkarten liegt die durchschnittliche Abweichung zur UVP derzeit bei -12 Prozent.

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Was auf den ersten Blick akzeptabel erscheint, wird wiederum vom Euro/Dollar-Wechselkurs dominiert. Inzwischen sollen Euro-Gebührenkarten aufgrund des schwachen Wechselkurses rund 15 Prozent über den normalen Wechselkursen liegen, wie 3dcenter.org berichtet. Der Vorteil für europäische Grafikkartenkäufer liegt in Dollar, nicht in Euro. Zudem fallen die Preise immer noch sehr langsam, wenn man bedenkt, dass Nvidias erste Grafikkarten der Ada/Lovelace-Architektur noch in diesem Herbst verfügbar sein könnten, kurz darauf gefolgt von AMDs RDNA3-GPUs. Gerüchten zufolge sollen diese Karten irgendwann die bis zu doppelte Leistung von Grafikkarten der aktuellen Generation erreichen können.

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Daher kann man wohl mit stärkeren Preissenkungen rechnen und nicht mit den Preisen, die Nvidia und AMD für den Launch Ende 2020 versprochen haben, die bekanntlich nicht eingehalten werden können. Auf der Ampere-Seite sind derzeit Ti-Modelle für Nvidia-Grafikkarten unterhalb der UVP zu finden, darunter auch die am oberen Ende der Leistungsstufe Geforce 3090 Ti und 3080 Ti. für knapp 1900 besonders zu Etwas über 1.100 Euro Zu bekommen, wie der PCGH-Preisvergleich verrät.

diese: 3dcenter.org

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