Die Unzufriedenheit deutscher Politiker nach der Kellermayer-Affäre – dpa

sPolitiker und Ärzte in Deutschland haben ihre Unzufriedenheit über den von Gegnern der Corona-Maßnahmen bedrohten Selbstmord der österreichischen Ärztin Lisa Maria Kellermayer zum Ausdruck gebracht. Der Fokus liegt auf Hass im Internet.

„Täglich gibt es in den sozialen Netzwerken Aufrufe zur Gewalt gegen mich“, sagte der Gesundheitsminister. Karl Lauterbach (SPD) Zeitungen der Funk Mediengruppe. „Menschen fordern regelmäßig – manchmal mit richtigem Namen – meine Ermordung.“ Es ist also besonders geschützt. „Die österreichische Kollegin hingegen musste den Schutz selbst bezahlen und konnte ihn sich nicht mehr leisten.“ Er verachtet und hasst die Anstifter im Netz, die diese Frau in den Tod geführt hätten.

Physische Bedrohungen und Angriffe

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, sagte in der Welt-Zeitung, der Tod des Arztes zeige “sehr deutlich, wohin die Härte des gesellschaftlichen Klimas führen kann”. Auch in Deutschland wird die Verbotsschwelle gesenkt. Die Ärzte erhielten Drohbriefe und wurden verbal und körperlich misshandelt.

„Angesichts der alarmierenden Zunahme der Digitalkriminalität muss die Polizei schnell handeln“, forderte Jörg Radek, Bundesvizepräsident der Gewerkschaft der Polizei, in dem Blatt. Allerdings fehlt es an geeigneten Ressourcen, sowohl personell als auch technisch.

SPD-Chef Saskia, ich lebe Er rief die Menschen dazu auf, den Opfern psychischer Gewalt beizustehen. Dem Deutschen Befreiungsnetzwerk (RND) sagte sie, dass besonders Frauen oft betroffen seien. “Im Kampf gegen diese Form der Gewalt müssen wir entschlossener werden.”

Enormer Druck von Impfgegnern

Stellvertretende Fraktion der Grünen Konstantin Notts Er forderte die Verbesserung der Ausstattung der Ermittlungsbehörden in Deutschland bei der “Rheinischen Post”. Die Vorsitzende der Gewerkschaftsfraktion, Andrea Lindholz, sprach sich in der Zeitung aus und forderte mehr Macht im digitalen Raum. Der CSU-Politiker kritisierte, dass “die Abhörbeschränkung der Sicherheitsbehörden der Lebenswirklichkeit im Jahr 2022 einfach nicht gerecht wird”.

Die österreichische Ärztin setzte sich für die Impfung gegen Corona ein und war nach eigenen Angaben monatelang einem enormen Druck der Impfgegner ausgesetzt. Am Freitag wurde bekannt, dass sie in ihrer Klinik in Oberösterreich tot aufgefunden wurde. Ein Mann aus Oberbayern wird einem Medienbericht zufolge verdächtigt, dem 36-jährigen Arzt in E-Mails mit Folter und Mord gedroht zu haben. Die Staatsanwaltschaft München hat Ermittlungen aufgenommen.

(Um Nachahmungseffekten vorzubeugen, berichtet dpa laut Pressegesetz nur sehr häufig über Suizide und verzichtet daher auch hier auf nähere Angaben).

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