Die Wall Street nimmt ihren Erholungszyklus wieder auf

Händler an der Wall Street

Die Anzeichen einer Rezession mehren sich und die Anleger bleiben im Allgemeinen merklich nervös. Es beeinflusste auch die Äußerungen des Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, am Vortag.

(Foto: AP)

NewYork, Düsseldorf Anleger nutzen den Abschwung der letzten Wochen, um wieder in den US-Aktienmarkt einzusteigen. Führende Indizes Dow Jones, Nasdaq und Standard & Poor‘s Der 500 stieg am Donnerstag zum Börsenstart um etwa ein halbes Prozent.

Greg Swenson, Mitbegründer der Investmentbank Brig McAdam, bezeichnete die aktuelle Erholung jedoch als Blitzschlag. „Es gibt noch viel Spielraum für Abwärtsbewegungen und viele Abwärtsrisiken.“

Eine davon sind starke Zinserhöhungen der US-Notenbank, die die Wirtschaft stören können. Bei der halbjährlichen Anhörung vor dem US-Kongress am Mittwoch versprach der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, die Zinsen schnell weiter anzuheben, um die Inflation zu kontrollieren. Auch eine Rezession bezeichnete er als möglich und schloss eine Zinserhöhung um einen vollen Prozentpunkt nicht aus. Eine „ruhige Landung“, also ohne größere Störungen aus einer Situation herauszukommen, ist eine Herausforderung.

In den USA gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche leicht zurück. Das Washingtoner Arbeitsministerium sagte, die Zahl sei um 2.000 auf 229.000 gesunken. Die wöchentlichen Erstanträge sind ein kurzfristiger Indikator für die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes.

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Individuelle Werte im Fokus:

Abendländisch Petroleum: Die Holdinggesellschaft von Warren Buffett, die dem Börsenguru gehört, ermutigt mehr Investoren, in den Ölkonzern Occidental Petroleum einzusteigen. Die Aktien des Konzerns legten im US-Geschäft um 3,4 Prozent zu. Laut der behördlichen Offenlegung kaufte Berkshire Hathaway 9,6 Millionen Aktien von Occidental für insgesamt 529 Millionen US-Dollar und erhöhte seinen Anteil auf 16 Prozent.

Es enthält auch Optionen zum Kauf von 83,9 Millionen zusätzlichen Titeln. Werden diese Aktivitäten vollständig ausgeübt, steigt die Beteiligung auf über 25 Prozent. Während Warren Buffett während der Pandemie überraschend vorsichtig war, ist er jetzt wieder auf dem Markt. Dass auch Buffett seine Anteile an dem Energiekonzern kaufte, war bereits bekannt Sparren Deutlich erweitert.

Impfstoffanbieter: In der Hoffnung, die Nachfrage nach Medikamenten und Impfstoffen gegen Affenpocken zu steigern, wenden sich Investoren an die richtigen Hersteller. Aktien von Emergent, Chimerix und Siga legten im US-Geschäft vor dem Markteintritt um bis zu drei Prozent zu. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will im Laufe des Tages entscheiden, ob wegen der Ausbreitung dieser Krankheit die höchste Alarmstufe ausgegeben wird.

Hilfsriten: Nach steigenden Umsatzprognosen für das nächste Jahr fielen die Aktien der US-Drogeriekette Ritus der Hilfe Markt an der Wallstreet. Die Blätter stiegen um mehr als 2 %. Vor allem im Apothekendienstleistungsgeschäft kann der Konzern vom verstärkten Einsatz teurerer Medikamente profitieren. Der Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr 2023 wird nun voraussichtlich zwischen 23,6 und 24 Milliarden US-Dollar liegen. Die durchschnittliche Schätzung der Analysten liegt laut Refinitiv-Daten bisher bei 22,91 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Verlust wird voraussichtlich zwischen 0,66 und 1,19 US-Dollar pro Aktie liegen und damit niedriger als erwartet.

Accenture: Gegenrichtung, Pfeil Accenture Noch vier Prozent. Obwohl der IT-Dienstleister ein Quartalsergebnis lieferte, das die Markterwartungen übertraf, waren seine Ziele für das Gesamtjahr enttäuschend. Wegen Inflations- und Wechselkursbelastungen peilt das Unternehmen nur noch einen Gewinn von 10,70 Dollar statt 10,81 Dollar je Aktie an.

mehr: “Keine Größenordnung ist vom Tisch” – Powell schließt eine Zinserhöhung um einen Prozentpunkt nicht aus

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