Ein Vater kann es sich nicht mehr leisten, für seine Tochter einen Bus zu nehmen – Österreich

Steigende Preise bringen immer mehr Österreicher in Depression, so Diakonie-Experte Martin Schenk. Ein Vater darf für sein Kind kein Auto mehr fahren.

Fabian I. (Name geändert) Sie kämpft sich nach extremer Erschöpfung zurück ins Leben. Der Oberösterreicher Mitte der 1940er-Jahre konnte krankheitsbedingt nicht mehr an seinem alten Arbeitsplatz arbeiten und war nicht mehr so ​​leistungsfähig wie zuvor. „Er lebt jetzt in einer WG und versucht langsam wieder auf die Beine zu kommen und einen Job zu finden“, sagt Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie Österreich. “heute”-Unterhaltung.

Oberösterreich ist seit langem aus dem Arbeitsmarkt ausgeschieden. Er verdient 80-90 Euro im Monat vom Sozialwaschsalon. „Nach dem neuen Sozialhilfegesetz wird dieses Geld vollständig eingezogen. Er darf es nicht mehr behalten“, so der Mitbegründer des Armutskonferenz-Netzwerks weiter.

Die Inflationswelle erschwert Fabians erste Position zusätzlich. “Früher besuchte er alle zwei Wochen seine Tochter, die auf dem Land lebt. Dort konnte er den Bus immer mit Wäschegeld bezahlen. Aber jetzt kann er das nicht mehr.” Diacone konnte Oberösterreich helfen und die Besuche seines Kindes bezahlen. „Er war so verzweifelt, weil er seine Tochter sehen wollte“, macht sich Schenk Sorgen um das Schicksal des Mannes.

„Armut macht keine Ferien“

Für den Sozialexperten hat sich die Situation in Österreich in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert. “Normalerweise ist der Sommer bei uns eine ruhige Zeit, aber dieses Jahr überhaupt nicht. Armut macht keinen Urlaub.” Im Vergleich zu 2020 haben etwa 10 Prozent mehr Menschen im ersten Quartal 2022 Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen und nur das Nötigste zu bewältigen. Insgesamt fanden es etwa 13 Prozent aller Kinder zwischen 16 und 69 Jahren schwierig oder äußerst schwierig, mit ihrem Familieneinkommen über die Runden zu kommen. Bei Menschen in Familien mit niedrigem Einkommen lag dieser Prozentsatz bei 34 Prozent. “das ist zu viel.”

„Alleinerziehende Mütter, kinderreiche Familien, chronisch Kranke sowie Menschen mit schon immer sehr hohen Wohnkosten und Arbeitslose sind von der Inflation besonders betroffen“, sagt Schenk. „Obwohl sich der Arbeitsmarkt erholt hat und die Wirtschaft in guter Verfassung ist, gibt es immer noch Menschen, die es schwer haben, einen Job zu finden – alle sind nicht jung und fit, oft zölibatär, meist über 50, die keinen Job haben Für eine lange Zeit.”

„Österreicher bekommen sehr wenig Arbeitslosengeld“

Der Chiacon-Experte fordert daher die Regierung auf, die Ausgleichsregelungen zu erhöhen. „Das hilft dem Mindestrentner, aber darauf baut auch die Sozialhilfe auf, die wiederum der Nothilfe zugute kommt. Dieses ‚Zauberwerkzeug‘ war auch einer der Gründe, warum es während der Pandemie nicht zu einer Zunahme der Armut kam, weil diese Maßnahme klug war.“ vergriffen.”

Eine vorübergehende Anpassung der Notstandshilfe an das Arbeitslosengeld, wie zu Beginn der Pandemie, macht für Schenk derzeit Sinn. Auf jeden Fall wird Österreich im europäischen Vergleich Nachholbedarf haben. Österreicher erhalten sehr wenig Arbeitslosengeld.

Nav-Konto Corona Zeit06.08.2022, 06:00| Gesetz: 06.08.2022, 06:00

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