FINA-Schwimmmeisterschaften: Alexandre Dio Staffel mit einer Medaille

“Wir sind sehr entspannt und sehr glücklich. Aber wir sind auch sehr müde”, sagte Anna Maria von der Margareteninsel in der ungarischen Hauptstadt. “Wir sind sehr glücklich, es waren nur 0,2 weniger als 93 Punkte”, fügte Irene hinzu.

Laut Trainerin Albina Mladenova und seiner Schwester Vasiliki war dies die „beste Leistung“, die sie je gegeben haben. Als der Medaillentraum wieder wahr wurde, gab es am Teichrand eine Gruppenumarmung, bei der auch Freudentränen flossen.

Alexandres holt Bronze bei der zweiten Weltmeisterschaft

Die Synchronschwimmerinnen Anna Maria und Irene Alexandri reiten bei den Weltmeisterschaften in Budapest weiter auf der Erfolgswelle. Nach dem dritten Platz in der Kür folgte das Duo in der Kür und gewann erneut die Bronzemedaille.

Schockmoment für Irene

Allerdings musste Irene in der 3:15-Kür namens „Evil Dolls“ einen Schockmoment verkraften. „Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Wasser geschluckt“, sagte der aufgeregte 24-Jährige. Sie konnte einen Moment lang nicht atmen und „dachte, ich sterbe“. Auch ihre Schwester bemerkte den kleinen Käfer und hörte das kurze Husten ihrer Schwester. „Aber du hast es nicht bemerkt“, behauptete Anna Maria.

REUTERS/Marton Munos

Anna Maria und Irene Alexandri belohnen sich mit ihrer zweiten Weltmeisterschaft

Im August wartet in Rom die Europameisterschaft und damit die wichtigsten anstehenden Events der Saison. Mit den Erfolgen in Ungarn können die Urgriechen, die vor zehn Jahren nach Österreich kamen, sicherlich mit viel Selbstbewusstsein nach Italien gehen. “Wir arbeiten jetzt an dem Ziel, die Ukraine zu schlagen”, erklärte Anna Maria. Bei Olympia betrug der Rückstand fünf bis sechs Punkte, jetzt sind es nur noch rund 1,3 Punkte. Die Ukraine wird der größte Konkurrent um Gold in Rom sein.

Allerdings lautet die Devise: „Boden bleiben und hart arbeiten“, sagt Irene. “Wir hoffen auf Silber und wollen immer besser werden.” Um diesen Tag zu feiern, aßen die Alexandre-Schwestern wieder einmal eine große Portion Süßigkeiten vom Buffet des Hotels. “Wir werden das erst in den nächsten Tagen wirklich realisieren.”

Die österreichischen Synchronschwimmerinnen Anna Maria Alexandri und Irene Alexandri

APA/AFP/Francois-Xavier Marit

Die beiden Schwestern von Alexandre spielten in der Kür mit, obwohl Irene einen Schockmoment erlitt

Die Alexandre-Schwestern beenden den Dürrezauber

Für den Österreichischen Schwimmverband (OSV) sind dies die einzigen beiden Medaillen bei den Weltmeisterschaften im Synchronschwimmen und bei den Titelkämpfen in Ungarn. Das Alexandre-Duo, Olympia-Siebter in Tokio, feierte seine insgesamt vierte Medaille bei den Großveranstaltungen. Bei der Europameisterschaft 2021 gewann der 24-Jährige in Budapest zudem zweimal die Bronzemedaille.

Österreichs Synchronschwimmerinnen hatten zuvor eine 34-jährige Durststrecke ohne Medaillen überstanden, und Eva Woerich gewann bei den Europameisterschaften 1987 in Straßburg Silber. In der ungarischen Hauptstadt fehlten die russischen Goldfavoriten, die durch die russische Invasion in der Ukraine ins Abseits gedrängt wurden.

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