Großbritannien: Russische Gebietsgewinne in Donezk

Das britische Verteidigungsministerium teilte mit, dass die russischen Streitkräfte beim Vordringen in die östliche Region Donezk allmählich territoriale Gewinne erzielten. Sie sollten sich dort für weitere Angriffe formieren. Gouverneur Pawlo Kirilenko sagte, dass 80 Prozent der Bevölkerung die Region Donezk bereits verlassen hätten. Unterdessen meldete die ukrainische Armee einen Gegenangriff auf das von russischen Streitkräften besetzte Gebiet in der Region Cherson in der Südukraine.

Online seit heute, 7.03 Uhr

Der britische Geheimdienst verwies in seiner aktuellen Stellungnahme erneut auf den Personalmangel bei den russischen Streitkräften. Das könnte Moskau beispielsweise dazu zwingen, in russischen Gefängnissen auf die Wehrpflicht zurückzugreifen.

Die Ukraine wiederum plant, mit einer millionenstarken Armee, unterstützt durch westliche Waffen, die von Russland kontrollierte Südküste am Schwarzen Meer zurückzuerobern. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Armee gebeten, Pläne für die Bildung dieser Armee auszuarbeiten, sagte der ukrainische Verteidigungsminister Oleksiy Reznikov gegenüber The Times.

USA: Iranische Drohnen nach Russland

Nach Angaben des nationalen Sicherheitsberaters von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, will der Iran Russland „bis zu mehreren hundert“ Drohnen liefern – darunter auch solche, die Waffen herstellen können. „Unsere Informationen deuten auch darauf hin, dass der Iran sich darauf vorbereitet, russische Einheiten für den Einsatz dieser Drohnen auszubilden.“ Somit können im Juli die ersten Trainingseinheiten starten. Es ist jedoch nicht klar, ob die Drohnen tatsächlich geliefert wurden.

Auch die USA und andere Länder haben der Ukraine Drohnen zur Verfügung gestellt. Diese spielen im Ukraine-Krieg eine große Rolle, zum Beispiel Raketenangriffe, Bombenabwürfe und Feindaufklärung.

Habeck in Österreich

Bundesvizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) besucht heute Österreich und trifft sich mit Klimaschutzministerin Leonor Geusler (Greenz), EU-Wirtschaftsminister für den Nahen Osten Martin Kocher und Bundespräsident Alexander van der Bellen. Als Länder, die besonders abhängig von russischen Gaslieferungen sind, wollen Österreich und Deutschland ihre Zusammenarbeit verstärken.

Wohin steuert der Krieg in der Ukraine?

Ganze Städte wurden dem Erdboden gleichgemacht, und auch Zivilisten sterben fernab der hart umkämpften Fronten in der Ostukraine durch russische Raketen: Auch Monate nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine ist kein Ende des Krieges in Mitteleuropa in Sicht . Was kann Russland in Richtung Frieden treiben? Inwieweit gibt es derzeit Möglichkeiten für Diplomatie? Wohin steuert der Krieg in der Ukraine?

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