ImPulsTanz zog in diesem Jahr über 137.000 Besucher an

Der Erfolg des diesjährigen Festivals „Unter schwierigsten Bedingungen“ ist für ImPulsTanz-Intendant Karl Regensburger (siehe Artikelfoto) „außerordentlich“, wie er sich am Donnerstag wenige Tage vor Ende des diesjährigen Festivals freut. Auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Wien gab er eine voraussichtliche Auslastung von 97 Prozent bekannt. Bis Sonntag stehen noch mehrere Vorträge und Workshops auf dem Programm.

Der Regisseur sagte Reportern, dass die Reisebelastung der internationalen Künstler und die Coronavirus-Fälle des Teams (das „GFST-Virus“) einige Probleme verursacht hätten. Auf der anderen Seite gab es keine Krise in den Aufführungen.

122 Breite

Die Ausgabe von ImPulsTanz, die ohne Corona-Einschränkungen lief, umfasste 17 Premieren und 23 Premieren in Österreich, für insgesamt 54 Produktionen und 122 Shows (einschließlich elf zusätzlicher Shows). 46 Firmen oder Künstler waren zu Gast. Dazu gab es ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Installationen, Ausstellungen und Diskussionen sowie 230 Workshops mit insgesamt 3.000 Teilnehmern. Im Rahmen des Tracks „Public Moves“ fanden 128 Tanzkurse an fünf Orten statt, fünf Tage vor Ende der Veranstaltungsreihe meldeten sich 8.000 Personen an.

Insgesamt verzeichnete das Festival rund 86.700 Besucher sowie rund 51.000 Besucher bei freiem Eintritt, was laut Presseunterlagen voraussichtlich zu einer Gesamtbesucherzahl von 137.700 führen wird. Dass es nicht viele Karten gibt, wecke gute, aber auch traurige Gefühle, sagte Regensburger: „Wir wollen, dass sich alle an den Theatern für unsere Kunstform interessieren.“

Als bemerkenswerte Besonderheit nannte der Intendant die österreichische Erstaufführung des Tanzes von Trajal Harel vom Zürcher Schauspielhaus zu Keith Jarretts „Cologne Concert“, der am Freitag im Volkstätter Theater aufgeführt wird. Ebenfalls auf dem Programm steht eine „Radio Party“ des spanischen Flamenco-Tänzers Israel Galvan, die am Freitag erstmals im ORF Radiokulturhaus zu sehen ist. Sein Tanz wird auf einer Musik-CD aufgenommen. Schließlich wird am Sonntag der mit 5.000 Euro dotierte Young Choreographers Prize und eine künstlerische Residency bei ImPulsTanz 2023 verliehen.

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