Landkreis Horn – Die Preise für Heizmaterialien steigen ins Unermessliche

Viele frösteln, wenn sie an den bevorstehenden Winter denken – nicht nur wegen der damit einhergehenden Kälte, sondern vor allem wegen der enorm gestiegenen Kosten für Heizmaterial. Öl, Gas, Holz und Pellets.

Fernwärme wird von der Fernwärme Waldviertel mit Sitz in Vitis und den Heizwerken Gmünd, Zwettl, Eggenburg und Horn sowie Biogas in Echsenbach, Göpfritz an der Wild und Waidhofen produziert. „Unsere Kunden können sich wirklich glücklich schätzen: Während die Preise für Pellets, Öl und Gas um mehr als 100 Prozent gestiegen sind, werden unsere Preise zwischen fünf und zehn Prozent überschaubar sein“, sagt Verwaltungsratspräsident Martin Steiner. Auch hier wird nur der Holzenergieindex berücksichtigt.

Hackschnitzel vor der Haustür

Heizwerke werden mit Waldhackschnitzeln betrieben, die „vor der Haustür wachsen“. Es gibt genug davon. „Wir sind im Waldviertel und wenn wir keine Hackschnitzel hätten, wäre es, als ob den Saudis das Öl ausgeht“, lacht Steiner.

Daher ist für Bundespräsident Steiner der Wunsch der Bevölkerung, auf Fernwärme umzusteigen, nachvollziehbar. „Zusätzlich gibt es Zuschüsse für Vertretungen bis zu 5.000 Euro“, sagt Steiner. „Zufriedene Kunden sind uns natürlich wichtig“, erklärt der Geschäftsführer.

Davon gibt es schon viele. Die Fernwärme Waldviertel betreibt nicht nur eigene Heizwerke, sondern beliefert auch die Heizwerke der EVN in Gmünd, Waidhofen, Zwettl und Horn. Rund 130.000 Kubikmeter Hackschnitzel werden jährlich von unseren drei Lkw und Transportern angeliefert – pro Lkw können 90 Kubikmeter verladen werden.

Ich habe nicht mit einer so hohen Nachfrage gerechnet

Forstberater Joseph Wechselbaum von der Bauernkammer bestätigte die hohe Nachfrage nach Brennholz. Das Problem dabei: Brennholz ist zwar ausreichend vorhanden, muss aber bis zu zwei Jahre trocknen. „Waldbesitzer haben mit einer so hohen Nachfrage nicht gerechnet und in den vergangenen Jahren einfach sehr wenig Brennholz produziert“, sagt Wichchelbaum. Die aktuelle Verknappung treibt natürlich die Preise für Brennholz in die Höhe. “Holz gibt es im Waldviertel genug, vor allem Nadelholz. Viele Waldbesitzer haben noch Brennholz aus Zeiten der Borkenkäferkatastrophe. Laubholz wie Buche haben wir nicht in großen Mengen.”

Pellets als Alternative? Der Preis hat sich mehr als verdoppelt

Die Granulatproduktion in den Regionen Gars und Twitter dürfte noch lange stabil bleiben. Nach der Insolvenz der Yamuna GmbH, die bereits in Gars Pellets produzierte und in Altweitra ein Werk baut, beschäftigt sich Ulla Reisch derzeit mit dem Verkauf der beiden Werke. „Es gibt viele Interessenten, aber der Kaufvertrag ist noch nicht zustande gekommen“, heißt es bei der Staatsanwaltschaft.

Der Preis für Pellets bei der Franz Eigl GmbH in Zwettl liegt derzeit bei 494 Euro pro Tonne gegenüber 220 Euro pro Tonne im Vorjahr.

„Aktuell gibt es keine Probleme mit der Lieferung von Heizöl, aber die Kunden müssen sehr lange auf die Pellets warten“, sagt Robert Hahn, der die aktuelle Situation bei der Franz Eigl GmbH in Zwettl dokumentiert. Das Unternehmen stellt die Pellets in seinem Werk in Rastenfeld selbst her. „Die Nachfrage ist enorm, deshalb sind die Lieferzeiten so lang und können jetzt bis zu ein paar Monate dauern“, sagt Han. Neukunden konnten überhaupt keine Pellets bekommen.

Han begründet die massive Preiserhöhung mit dem gestiegenen Sägemehlpreis und den massiv gestiegenen Stromkosten. Han beteuert, dass „der Strombedarf für die Pelletsproduktion sehr hoch ist, weshalb Pellets mittlerweile viel mehr kosten“. An Sägemehl mangelt es nicht, Eigl bezieht dieses vom nahe gelegenen Steininger Sägewerk in Rastenfeld.

Energiesparen als Alternative

Mit den steigenden Kosten für Strom und Heizung denken viele zunehmend über Energieeinsparung nach. Deutlich zu sehen ist dies beim niederösterreichischen Energieberatungsunternehmen in Zwettel.

„Wir haben zehnmal so viele Anfragen wie im Jahresdurchschnitt der Vorjahre“, sagt Herbert Griesberger, Hauptgeschäftsführer der Landesagentur für Energie und Umwelt (eNu).

Es gibt einige Tipps zum Stromsparen. Energieeinsparung, wenn das Heizen schwieriger wird. „Eigentlich sparen kann man nur, wenn man möglichst die Raumtemperatur senkt, durch thermische Regeneration oder durch die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien“, sagt Greisberger.

Allerdings ist dies eine langfristige Maßnahme und nicht immer so schnell möglich, zumal die Nachfrage nach Heizungstausch derzeit riesig ist und Installateure alle Hände voll zu tun haben. Der NÖ Energiebeirat rät jedoch zum Umstieg auf Nahwärme und Nahwärme, zum Beispiel Wärmepumpen oder Biomasseheizungen. Hierfür werden weiterhin Fördermittel bereitgestellt.

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