Lichtermeer und Feuershows beschließen das Donauinselfest – Kultur –


Ray Dalton war voller Energie
©APA/FLORIAN WIESER

Mit feurigen Theateraufführungen und einem Lichtermeer für den Frieden endete der erste Tag des 39. Donauinselfestes. Die Insel füllte sich im Laufe des Nachmittags stetig, da das Publikum aufgrund der Corona-bedingten Ausgabeneinbrüche in den vergangenen zwei Jahren Nachholbedarf hatte. Am ersten Tag traten Nico Santos, Mathia, Edmund und Melissa Nationwing auf. Ein Mann musste vom Arbeiter-Samariter-Bund reanimiert und ins Krankenhaus gebracht werden.

Leader Nico Santos startete mit seinem Song „Playing With Fire“. Natürlich durften die bei fast allen Darstellern beliebten Feuereffekte nicht fehlen. Es folgte der Song „Like I Love You“ – ohne Flammen, aber dafür applaudierte das Publikum im Takt. Die urkomische Melissa Nashinwing beendete die Schlager-Bühne. Egal, ob Sie sich an „Traktorfoahr’n mit zwölf Joahr“, wie in Ihrem Song „Blödsinn im Kopf“ erwähnt, erinnern oder nicht – die Schlagersängerin, die dieses Jahr mit dem Amadeus ausgezeichnet wurde, sprang jung und alt.

Mit „You look so beautiful“ begrüßte Mattia ihre Fans auf der größten Bühne. Die erfahrene Performerin im Black Heart Bra heizte ihnen mit Beziehungsliedern wie „2x“, „I Just Want To Tell You“ und „Mess“ – für letzteres brachte sie einen Ventilator mit – sowie der viel genutzten Flamme ein . Auch das Two-Tone-Duo Edmund setzte ihn in Brand und fand laut Songtitel die Band „Lewand“ bei seinem Publikum. Düsteres und Romantisches wie „Prinzessin“ mischt sich mit lebensbejahendem wie „Freindschoft“. Die Gesichter der Sänger auf den Videobildschirmen am Bühnenrand zeigten, wie müde sie waren. Die Hälfte blieb jedoch lange hinter Werbebannern verborgen, was von offizieller Seite mit dem Wind begründet wurde. Superstar Nico Santos war gut zu sehen, wenn die Bildschirme hoch waren.

Sängerin Verena Wagner startete auf der Mittelbühne und übergab schließlich ihr Mikrofon an Tina Naderer. Nadira zeigte sich auf der von Ö3 gespielten Bühne von ihrer ruhigen Seite, animierte ihr Publikum aber auch zum Mitsingen, besonders mit dem Song „Bleibst du bei mir“. Früher stand sie vor dem Donauinselfest-Theater und dachte: „Da will ich auch stehen“, sagt die Musikerin. Ray Dalton malte ein anderes Bild von sich, das ebenfalls mit einer Flamme begann. Der umtriebige US-Amerikaner hat das Publikum vielleicht nicht mit extra Wärme angelockt, sondern eher mit Songs wie “Can’t Hold Us” oder “Rehab” von Amy Winehouse. “Ich habe eine großartige Zeit in meinem Leben”, erklärte Dalton.

Der Arbeiter-Samariter-Bund, der Medicare betreute, sagte der APA, der Mann solle reanimiert und ins Krankenhaus gebracht werden. Diese sei auf der Straße zu finden, sagte Einsatzleiter Erwin Scheidel. Ob die Wiederbelebung erfolgreich war, ist nicht bekannt.

Auch die lärmenden Feierlichkeiten zum Gedenken an den Krieg in der Ukraine wurden gefeiert: Kurz vor 22 Uhr wurde vor jeder Bühne ein Lichtermeer aufgestellt, um den Frieden zu signalisieren. Und auch anderswo stand das kriegszerrüttete Land im Rampenlicht: Die ukrainische Popband Latxouna spielte heute, aber auch die nächsten zwei Tage, im „Peace Theatre“.

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) freute sich, dass die Menschen nach zwei Jahren wieder „große Kulturveranstaltungen kostenlos“ besuchen könnten. Bei einem Rundgang auf der „Arbeitsinsel der Welt“ wurde sein Gesundheitszustand in einem eigens dafür gebauten Container überprüft und er lernte anderswo Amphibien und Reptilien kennen.

Ludwig und SPÖ-Parteisekretärin Barbara Novak waren trotz aktuell steigender Corona-Zahlen vom gesunden Konzept des Donauinselfestes überzeugt. Novak versicherte, dass man sich auf der Insel frei bewegen und Gedränge vermeiden könne. Je später sie auftauchten, desto größer wurden sie und eroberten schließlich die Bühnen, Straßen und Toiletten. Auf die Masken schaut man vergeblich – Ludwig riet, sie drinnen zu tragen. Besucherzahlen sollen erst nach Festivalende bekannt gegeben werden.

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