mit Sprache umgehen

22.06.22 “DRwie Bücher lesen? Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab, die Ablenkung durch elektronische Medien nimmt zu. Wie soll Literatur in Zukunft vermittelt werden? Gibt es spannende Formate, um ein neues Publikum zu erreichen? Können Europas Literaturhäuser eng zusammenarbeiten? Solche Fragen werden von Freitag bis Sonntag (23.-25. Juni) in Berlin diskutiert. Thomas Friedman hatte die Idee eines Europäischen Festivals der Literaturhäuser.

von Heidemarie Klabacher

Die Vorbereitung begann vor fünf Jahren. Alles sei „für 2020 geplant und budgetiert“. „Dann kam Corona und die Festspiele mussten verschoben werden“, heißt es im Literaturhaus Salzburg. Und das kommt nicht von ungefähr: „Die Idee, die bisher größte Konferenz Europas abzuhalten, inklusive dem Titel mit Sprache umgehenstammt von Thomas Friedmann, Leiter des Literaturhauses Salzburg, der sich seit langem um europäische Netzwerke bemüht.“

Beim Literarischen Symposium Berlin (LCB) in Wannsee versammeln sich von Freitag bis Sonntag (23.-25. Juni) achtzig Literaturveranstalter aus ganz Europa auf Einladung des Netzwerks der Literaturhäuser „zum Erfahrungsaustausch, zur Diskussion über Aktivitäten und zum Entdecken neue Formen der literarischen Vermittlung und Perspektiven zukünftiger Zusammenarbeit“, informierte das Literaturhaus Salzburg.

Dieser ist zusammen mit Literaturhäusern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz Mitglied im Netzwerk der Literaturhäuser: „Zweck dieses Vereins ist es, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und durch Kooperationen als literarisches Medium zu fungieren und Mittel im deutschsprachigen Raum zu beschaffen Wichtig ist auch die Verbreitung der Marke „Literaturhaus“ als Synonym für zeitgemäße, vielseitige Förderung und Vermittlung zeitgenössischer deutscher und internationaler Literatur!“, so Literaturhaus.net.

Jetzt eine gesamteuropäische Konferenz: Die Teilnehmer kommen aus London, Istanbul, Chernivtsi, Kopenhagen, لودód, Ljubljana, Oslo, Dublin, Wien, Salzburg, Hamburg, Leipzig, Zürich, Rom, Lissabon, Luxemburg, Paris, Brüssel und Sofia. Unter den eingeladenen Autorinnen sind Yevgenia Belorocets, Radka Denmarkova, Olga Flor, Dagmara Krause, Sasha Marianna Salzman und Lyuba Yakimchuk nach Berlin gekommen.

„Neben Veranstaltungen und Workshops für Tagungsgäste gibt es jeden Abend ein öffentliches Programm aus Lesungen, Diskussionen und Präsentationen, an dem sich Interessierte vor Ort sowie per Live-Übertragung beteiligen können.“

Umgang mit Sprache. Europäisches Festival der Literaturhäuser vom 23. bis 26. Juni in Berlin – Programmdetails –www.literaturhaus.net

Leave a Comment

%d bloggers like this: