Monkeypox: Kann die weltweite Ausbreitung noch gestoppt werden?

Es ist in etwa die höchste Alarmstufe der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dies hat keine unmittelbaren praktischen Konsequenzen. Es soll die Regierungen jedoch dazu drängen, wachsam zu sein und sich in Fällen auf einen weiteren Anstieg vorzubereiten – denn in diesem Fall würde die WHO nicht davon ausgehen, dass der aktuelle Ausbruch in absehbarer Zeit vorbei ist.

Ende Mai der größte internationale Ausbruch der zunächst als Affenpocken bekannten Krankheit – die Weltgesundheitsorganisation erwägt, den irreführenden Namen zu ändern. Laut Datenplattform Unsere Welt in Daten Am Dienstag, den 21. Juni, gab es weltweit 3.157 bestätigte Fälle. 794 davon allein in Großbritannien, 469 in Deutschland, 304 in Portugal, 142 in den USA und 95 in den Niederlanden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurde ein Todesfall bestätigt.

Und immer mehr Länder melden Fälle, zuletzt Australien am Montag und Singapur und Südkorea am Mittwoch. Europa bleibt jedoch das Epizentrum des Ausbruchs, sagte der WHO-Direktor für Europa, Hans Kluge, kürzlich.

Was sind eigentlich Affenpocken?

Affenpocken sind eine Viruserkrankung, die durch das Affenpockenvirus verursacht wird. In Regionen Zentral- und Westafrikas, wo die Krankheit häufig und endemisch vorkommt, ist das Virus bei Nagetieren, z. B. Eichhörnchen oder Mäusen, verbreitet. Im Gegensatz zu den Pocken, die 1979 ausgerottet wurden, verläuft diese Krankheit normalerweise milder.

Woher kommt der Name Affenpocken?

„Der Name Affenpocken rührt daher, dass 1958 Affen, die zu Forschungszwecken in Gefangenschaft gehalten wurden, eine den Pocken ähnliche Krankheit entwickelten, die damals Affenpocken (Monkeypox) genannt wurde“, schreibt die Virologin Monica Riedelberger-Fritz in ihrem Artikel. Virusepidemiologische Informationen. Affen und Primaten im Allgemeinen sind wahrscheinlich Sackgassenwirte des Virus.

Wie viele Fälle wurden bisher in Österreich registriert?

Bisher wurden in Österreich 11 Fälle bestätigt. Betroffen sind Männer zwischen 20 und 50 Jahren.

Wie klebt man?

Gesundheitsamt listet in a Infoblatt Fünf Hauptoptionen:

  • Direkter Kontakt mit Affenpocken-Ausschlag (z. B. Blasen, Krusten)
  • Direkter Kontakt mit Körperflüssigkeiten von Menschen mit Affenpocken
  • Direkter Kontakt mit den Schleimhäuten von Menschen mit Affenpocken
  • Tröpfcheninfektion bei engem direkten Kontakt über einen längeren Zeitraum
  • Direkter Kontakt mit viruskontaminierten Gegenständen (z. B. Bettwäsche und Kleidung)

Was sind die Symptome?

Nach einer Inkubationszeit von 7-21 Tagen (meist 10 bis 14 Tage) kommt es zu plötzlich einsetzendem Fieber (38,5 – 40,5 °C), starken Kopf- und Rückenschmerzen, Husten, Unwohlsein und starkem Schwächegefühl, schreibt Riedelberger Fritz . Durchfall tritt manchmal in den frühen Stadien auf. Geschwollene Lymphknoten sind ebenfalls sehr häufig. “Nach einem Zeitraum von 2-3 Tagen gibt es einen Übergang in die Eruptionsphase mit dem Auftreten eines Ausschlags auf den Schleimhäuten von Mund und Rachen und einem Ausschlag, insbesondere im Gesicht, an Händen und Unterarmen.” Auch im Genitalbereich können Hautveränderungen auftreten.

“Zuerst gibt es die Rötung, die zu Papeln (Knötchen) und dann zu Pusteln und Pusteln fortschreitet.” Diese Kruste heilt schließlich.

Welche Rolle spielen sexuelle Kontakte?

Die überwiegende Mehrheit der Betroffenen sind derzeit Männer, die Sex mit mehreren männlichen Sexualpartnern (MSM) haben. Der Wissenschaftsjournalist Kai Kupferschmidt schrieb kürzlich in Science – KURIER, dass „das Virus möglicherweise in die stark vernetzten sexuellen Netzwerke der MSM-Community eingedrungen ist und sich dort auf eine Weise ausbreiten kann, die in der Allgemeinbevölkerung nicht möglich ist.“ Laut dem deutschen Mediziner Christian Hoffmann lässt sich bei MSM eine klare Risikogruppe ausmachen: „Jene, die bereits viele unterschiedliche und riskante Sexualkontakte haben“, erklärte er in einem Spiegel-ein Interview.

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