Musikalische Einführung – Kulturbrücke Fratres: Das Phänomen der Alchemie

„Chemie zur Zeit Rudolfs II. – Natur, Kunst, Wissenschaft“, ein brisantes Thema, das an einem Samstagnachmittag auffallend viele Menschen zum Besuch der Kulturbrücke Fratres veranlasste. Die musikalische Einführung in die Veranstaltung fand an einem geeigneten Ort statt: Das Prager Ensemble Vagantes spielte Renaissancemusik im Fratres-Palast, der zur gleichen Zeit erbaut wurde.

Martin Konvalenka (Bariton, Cantelli), Antonin Hlavachek (Tenor), Veronica Konvalenkova (Sopran, Blockflöte), Martina Mrovava (Mezzosopran, Wanderorgel), Barbora Holkova (Laute) und Milosine de Passes (Viola da Gamba) Prächtiges Kreuzgewölbe Saal und Akustik Besonders der große Ausstellungsraum des Schlosses beherbergt das Konzert „Alchemia et devotio“ (Alchemia et devotio) mit einer Auswahl von Stücken aus der Sammlung „Atalanta fugiens“ von Michael Mayer und aus „Sacrarum odarum libri duo“ von Jan Campanus Vodňansk, darunter ein Satz „Rorando coeli“, dessen feierliche Perfektion bezaubert. Die sechs Musiker sangen und spielten auf hohem Niveau in einer klaren und reinen Stimmung, sie begeisterten das Publikum mit ihrem fesselnden Ausdruck und ihrer hohen Virtuosität.

Nach dem Konzert zog das Publikum in den Hauptsaal, wo die Organisatorin des Tages, Lenka Ovčačková, zwei Experten für die Geschichte der Chemie vorstellte.

Der tschechische Kunsthistoriker Ivo Borsch, Spezialist am Institut für Kunstgeschichte der Prager Akademie der Wissenschaften, hielt einen Vortrag über die vielen Künstler und Chemiker, die am Hof ​​Rudolfs II. tätig waren, und gab einen Einblick in ihre Arbeit und ihr Wissen. In den Prager Kunst- und Wunderräumen wird die Vielfalt des Universums im Kleinen dargestellt.

Die Produkte des menschlichen Handwerks trafen auf die Wunder der Natur, die in Maschinen eingebauten Becher exotischer Tiere und die Edelsteine, Alabaster und Marmore, die in den Gemälden verwendet wurden, um kosmische Kräfte darzustellen. Es gab Vergleiche zwischen Kunstgegenständen und Naturgegenständen, beispielsweise die Darstellung der Vereinigung zweier Menschen in der Kunst, die die chemische Reaktion der Urstoffe Schwefel (Schwefel) und Quecksilber (Quecksilber) symbolisiert.

“Chemische Artefakte in gutem Zustand”

Rudolf Werner Sukop, Lehrbeauftragter am Institut für Didaktik der Chemie und Lehrbeauftragter für Geschichte der Chemie, stellte ausgewählte Beispiele der 1.361 chemischen Rezepturen vor, die in der Handschrift „Alchemistische Artefakte in guter Anordnung“ von Johann Heinmann Resing enthalten sind. Hennemann Reising wurde 1545 im schlesischen Breslau geboren und kam 1590 als Hofarzt zu Rudolf II.

Die in dem vielseitigen Manuskript enthaltenen Rezepte wurden fast ausschließlich aus Materialien der anorganischen Chemie hergestellt. Einige wurden für medizinische Zwecke verwendet, und es wurde auch trinkbares Gold, eine kolloidale Goldlösung, hergestellt.

1602 wurden leichte Bologneser Steine ​​aus Bariumsulfid entdeckt. Nach Sonneneinstrahlung im Dunkeln leuchten. Dies war wahrscheinlich die erste Beobachtung von Phosphoreszenz, oder genauer gesagt, von Photolumineszenz.

wie Glück

Jevgenij Ibragimov und Dimitar Dimitrov hatten Puppen, die die Geschichte des Glücks in Kunstpuppen erzählten.

Bild:
Frisel


Am frühen Abend führten zwei Puppenspieler – Jevgenij Ibragimov, geboren in Cherkessk, Nordkaukasus, und Dimitar Dimitrov, aus Bulgarien – im großen Showroom mit großer Freude die Zuschauer in eine Puppenkunstshow ein. In der tscherkessischen Tradition ist dieses symbolische Epos ein unverzichtbarer Bestandteil von Feiern bei Hochzeiten, Geburten und auch Todesfällen oder Schlachten und soll daran erinnern, dass man dem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern die Möglichkeit der Beschwörung hat Reichtum. und pflege es.

function enableAddThis() {
var addthisScript = document.createElement(‘script’);
addthisScript.setAttribute(‘src’, ‘
document.body.appendChild(addthisScript)
}
function enableFbPixel() {
!function (f, b, e, v, n, t, s)
{if(f.fbq)return;n=f.fbq=function(){n.callMethod?
n.callMethod.apply(n,arguments):n.queue.push(arguments)};
if(!f._fbq)f._fbq=n;n.push=n;n.loaded=!0;n.version=’2.0’;
n.queue=[];t=b.createElement(e);t.async=!0;
t.src=v;s=b.getElementsByTagName(e)[0];
s.parentNode.insertBefore(t,s)}(window, document, ‘script’,

fbq(‘init’, ‘663957670769543’);
fbq(‘track’, ‘PageView’);
}

function enableFB() {
window.fbAsyncInit = function() {
FB.init({
appId : ‘928544817171541’,
xfbml : true,
version : ‘v2.0’
});
};

(function(d, s, id){
var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];
if (d.getElementById(id)) {return;}
js = d.createElement(s); js.id = id;
js.src = ”
fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);
}(document, ‘script’, ‘facebook-jssdk’));
}

Leave a Comment

%d bloggers like this: