Nach einem Selfie im Vesuv: Ein amerikanischer Tourist stürzt in einen Vulkankrater

Nach einem Selfie im Vesuv
Ein amerikanischer Tourist stürzt in einen Vulkankrater

Eine Familie will den Vesuv besteigen, aber nicht auf der offiziellen Route mit Tickets: Die vier amerikanischen Touristen nehmen eine verbotene Route. Ein 23-Jähriger will ein Selfie für einen Spaziergang im Vulkan machen. Stürzt und der Versuch endet fast in einer Katastrophe.

Ein amerikanischer Tourist im Vesuv, Italien, hat fast sein Leben für die Suche nach dem perfekten Selfie bezahlt. Der 23-Jährige war laut mehreren lokalen Medien am vergangenen Samstag in den Krater eines Vulkans bei Neapel gestürzt, dabei aber leicht verletzt worden.

Wie die britische Zeitung “Wächter” Lokale Medien zitierten den 23-jährigen Mann und drei Mitglieder seiner Familie beim Betreten eines belagerten Gebiets des Vulkans. Dort zückte der junge Mann sein Smartphone, um ein Selfie zu machen. Doch das Gerät rutschte ihm aus der Hand und fiel in das Loch. Der junge Amerikaner wollte sein Smartphone jedoch nicht hergeben und kletterte ihm nach. Der Tourist verlor jedoch das Gleichgewicht und stürzte mehrere Meter.

Dem jungen Amerikaner ging es ähnlich Pech: Einerseits wurde er nur leicht verletzt, als er in das Loch fiel. Er trage nur Schürfwunden, Prellungen und Prellungen, berichtete eine britische Zeitung. Andererseits rutschte er nur etwa 15 Meter in das Loch hinein. Es hätte viel runter gehen können.

Der Herbst endet 2017 mit dem Tod

Er meldete seine Familie den Bergführern. Sie befreiten den Selfie-Jäger von seiner Tortur und zogen ihn mit einem Seil aus dem Loch. Der junge Amerikaner wurde nach der Rettung medizinisch versorgt. Er und seine Familie müssen nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen: Medienberichten zufolge hatte sich die Gruppe ohne Strafzettel auf einer verbotenen Straße auf den Weg zum Gipfel des 1.281 Meter hohen Vulkanbergs gemacht. Die Polizei teilte ihnen mit, dass sie öffentliche Orte illegal betreten hätten.

2017 hatte eine Familie bei einem ähnlichen Unfall in Italien nicht so viel Glück: In der Nähe von Neapel starben ein 11-jähriger Junge und seine Eltern, als sie in einen Vulkankrater stürzten. Damals war die Familie am Solvatara-Krater unterwegs, einem Krater im Großraum Pozzuoli westlich von Neapel. Nach Angaben der Behörden überwand der 11-Jährige eine Barriere und stürzte anschließend in die Grube. Seine Eltern versuchten ihn zu retten. Es wird angenommen, dass die drei an einem Gasleck erstickten. Der jüngste Sohn der Familie blieb laut Besucherzentrum hinter der Absperrung und blieb unverletzt.

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