Nordische Nationen versammeln sich bei den Winterspielen am Abgrund

Das IOC macht Abstriche: Mehr denn je müssen die nordischen Traditionsnationen gemeinsam um ihre olympische Zukunft bangen.

Kurzfristig wird Nordisch bei den Olympischen Spielen kollektiv eine reine Männeraktivität bleiben – und mittelfristig ist es gefährdet. Das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees hat am Freitag entschieden, bei den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo die Kombination von Skispringen und Langlaufen für Frauen nicht zuzulassen.

Für die Aufnahme in das Programm 2030 wünsche man sich „eine deutlich positive Entwicklung“, erklärte er gegenüber IOC-Mitglied Carl Stuss und fügte hinzu, dass die Disziplin für Frauen noch jung sei. Es wird von nur zehn Ländern betrieben und war bisher nur einmal Teil des WM-Programms.

„Ich bin sehr enttäuscht, dass unsere Frauen auf diese Weise disqualifiziert wurden“, sagte der dreimalige Olympiasieger Eric Frenzel. Frenzel sieht nun „schwarz“ für die olympische Zukunft der gesamten Nordischen Länder zusammen: Es werde für alle Nationen schwierig, „die Nordischen Frauen für die nächsten siebeneinhalb Jahre zusammenzuhalten“. Er erklärte, wenn es 2030 keine Frauen gäbe, „glaube ich auch nicht, dass es einen Platz für die Männer des Nordens zusammen geben würde.“

Denn auch die Zukunft des Obersten Ordens in den nordischen Ländern ist bedroht, und das Internationale Olympische Komitee verhehlt dies nicht mehr. „Das Hauptargument für die Beibehaltung der Nordischen Kombination im Olympiaprogramm von Mailand/Cortina 2026 war der Zustand der männlichen Athleten, die nur noch dreieinhalb Jahre von den Olympischen Spielen entfernt sind und sich seit vielen Jahren auf diese Spiele vorbereiten.“ Mitorganisator der Ringe mit.

Kritisiert wurde unter anderem, dass insgesamt 27 Medaillen bei den letzten drei Winterspielen des Nordens zusammen nur an Athleten aus vier Nationen gingen – darunter auch Deutschland. Gleichzeitig ist das Zuschauerinteresse an NoKo gering. Stus sprach klar und deutlich von „einem Nicken an die Männer auch für die Zukunft“.

Olympia: Damen-Doppel Skating kommt

Denn eines der Zauberworte des Internationalen Olympischen Komitees ist die Gleichstellung der Geschlechter. 47 Prozent der 2.900 erwarteten Olympiateilnehmer in Mailand und Cortina müssen weiblich sein – ein neuer Rekord für die Winterspiele. Um diese Zahl zu erreichen, werden immer mehr Damen- und Mixedbewerbe ins Programm aufgenommen.

Insgesamt wurden acht neue Veranstaltungen in das Programm Mailand / Cortina aufgenommen. Neben dem Damen-Doppel im Skisport ist das Skibergsteigen neu in drei Disziplinen. Im Skeleton wird ein gemischter Mannschaftswettkampf angeboten, sowie Herren- und Damen-Doppelkür, und in der Skisprungschanze gibt es einen Damen-Einzelwettkampf auf der Großschanze.

Der Mannschaftswettbewerb im alpinen Skisport, bei dem Deutschland bei den vorangegangenen Spielen in Peking die Silbermedaille gewonnen hatte, wird abgesagt. Der Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV) Franz Steinel nahm die Entscheidung “überrascht” zur Kenntnis.

Alpine Gruppenwettkämpfe sind nur vorübergehend im Programm. Laut dem Internationalen Olympischen Komitee wird mit einer endgültigen Entscheidung über die Fusion “spätestens im April 2023” gerechnet.

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