Region Holabrunn: Inflation trifft Clubs mit voller Wucht (Video)

Die Inflation betrifft uns alle und in allen Bereichen – vom Kraftstoff bis zur Nahrung. Dazu gehören auch Vereine, Hilfs- und Blaulichtorganisationen, aber nicht nur hohe Energiepreise sind das Problem und können negative Auswirkungen auf das Gemeinwohl haben.

Wie stark sind Sie von der Inflation betroffen?

Grafschaft Holaron. Ein 600-Liter-Tank zum Literpreis von 2.119 Euro – das ist eine ordentliche Summe. Das ist natürlich kein Spezialfahrzeug, sondern ein Kranwagen der Feuerwehr Holabrunn. „Das waren bisher unvorstellbare Dimensionen“, schreckt Reinhard Oswald von der Feuerwehr auf, als er die Pumpe sieht.

Auch Spritpreise über 2€ und deutlich gestiegene Energiepreise machen den Vereinen zu schaffen. „Die Preisinflation ist überall in der Region Holabrunn weit verbreitet“, sagt SPÖ-Präsident Stefan Hinterberger. Neben den vielen Einzelpersonen, die sich immer weniger leisten können, warnt die SPÖ nun auch vor den gravierenden Folgen für das Gemeinwohl und die Finanzierung von Hilfsorganisationen. Denn obwohl Hilfsorganisationen mehr denn je gebraucht werden, die Stichworte Epidemien oder Krisen bekämpfen oder der Ukraine helfen, bekommen sie trotz der enormen Preissteigerungen keine zusätzliche Unterstützung. Auch Vereine in der Dorfgemeinschaft und Blaulichtorganisationen sind laut Hinterberger stark von Preiserhöhungen betroffen und sollten bei einigen Projekten sparen.

„Wenn eine Hilfsorganisation zum Beispiel in der mobilen Pflege tätig ist, kann man sich vorstellen, wie die Spritkosten im letzten Jahr gestiegen sind, deshalb ist jetzt eine finanzielle Unterstützung notwendig, sonst kommen die Kosten früher oder später auf die Bedürftigen über Sorgfalt und an die Finalisten der Nutzer“, vermutet Hinterberger.

Fördergemeinschaften

Freiwillige Feuerwehren, die seit Beginn der Corona-Krise mit Einnahmeausfällen durch die Absage von Feuerfesten kämpfen, sind von den gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreisen doppelt betroffen.
“So wie die Inflationswelle uns alle persönlich betrifft, betrifft sie natürlich auch die Freiwilligen Feuerwehren. Für einige Feuerwehren ist es ein Glück, dass die Kommune viele Betriebskosten wie Tanken oder Heizen finanziert. Andere Feuerwehren hingegen.” , sind gezwungen, Operationen laufend selbst durchzuführen, da sie in die eigene Tasche zahlen müssen und häufig auf feste Fördersätze der Kommunen sowie auf Gelder aus Veranstaltungen und Spenden angewiesen sind. Aktuell haben viele Geräte oder Fahrzeuge einen enormen Preissprung gemacht. viele Feuerwehren haben rechtzeitig reagiert und Aufträge erteilt, und einige müssen die Mehrbeträge wiederum selbst finanzieren.Wie im privaten Bereich haben auch wir in vielen Bereichen Lieferschwierigkeiten, aber natürlich ist die Feuerwehr 24 Stunden einsatzbereit an 365 Tagen im Jahr“, sagt Kreisfeuerwehrkommandant Alois Zosinger.

Um die Preise zu erhöhen

Auch der Sportverein Manhartsburg bekommt die Preise für Strom, Gas, Speisen und Getränke zu spüren. “Die Preise für Lebensmittel und Getränke mussten bereits angepasst werden. Bier ist glücklicherweise nicht wesentlich gestiegen. Wenn die Dinge jetzt so laufen, sollten wir mit einer 31-prozentigen Preiserhöhung für Flüssiggas rechnen, aber laut Flage wird es eine Preiserhöhung geben, “, sagt Kassierer Kurt Obilistel: „Es gibt keine Lieferengpässe.“ Momentan seien nur Einsparmaßnahmen angedacht: „Wir überlegen, in unserer neuen Kantine eine Photovoltaikanlage zu installieren.“

Bürgermeister Alfred Babinski sagte, dass die Anträge auf Leistungen im Herbst gestellt werden und er mit steigenden Beträgen rechnet.

Schneiden kostet jetzt doppelt so viel

Die gestiegenen Spritpreise schlagen sich auch in den Büchern des Sportvereins Göllersdorf nieder. „Die gesamte Anlage ist rund 10.000 Quadratmeter groß und für den Zuschnitt benötige ich rund drei Stunden“, sagt Vize-Vorstandsvorsitzender Christian Schwanckhardt.

Suspension:
Die Preise steigen und die Inflation wird bleiben
Das Vertrauen der Verbraucher ist erschüttert. Dies wirkt sich negativ auf die Konsumausgaben im Einzelhandel aus. Größere Ausgaben werden zurückgestellt. Das Expertenduo wurde mit den Worten zitiert, dass die Sparneigung wieder zunehme. Ihre Bilanz fällt düster aus: “Die Verbraucher scheinen in eine Art Lähmungszustand verfallen zu sein. Das verheißt nichts Gutes für die Wirtschaft.”

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