Rendi-Wagner unterstützt die Rote Regierung in Tirol

Die Tiroler Abstimmung am 25. September sei jedenfalls von großer politischer Bedeutung, so SPÖ-Präsidentin Rendi-Wagner.

Die Tiroler SPÖ hat nach der Landtagswahl am 25. September heftig auf das Regierungsengagement verwiesen – und offenbar will der Föderalistische Parteivorsitzende auch die Tiroler Roten an der Regierung sehen. „Das Ziel sollte bleiben, nach den Wahlen eine Regierungsbeteiligung anzustreben“, sagte Pamela. Rendy Wagner Am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten der SPÖ in Tirol Georg Dornauer in Innsbruck.

Das Tiroler Wahlrecht ist laut Rendi-Wagner auch von großer politischer Bedeutung. Das Ziel der Sozialdemokratie in Tirol sollte es sein, den zweiten Platz zu „gewinnen“ und zu verteidigen. Koalitionen von drei oder vier Parteien nach den SPÖ-Wahlen schloss Dornauer zuletzt aus. Für ihn kam nur ein Zwei-Personen-Bündnis in Frage. Nach aktuellem Stand der Meinungsumfragen ist ein solcher Schritt nur mit der ÖVP möglich.

Auf die Frage, ob sie dieser Aussage zustimmen würde und ob sie es für eine kluge Entscheidung halte, sagte Rende Wagner: „Das ist Sache der Freunde der Tiroler Partei. Ich werde ihnen nach dem Wahltag nicht sagen, wie es ihnen geht einmal für die Regierung.”

“Georg Dornauer kann das”

Die Föderalistische Parteichefin zeigte sich am Mittwoch jedoch tief bewegt von ihrem Landesparteichef, mit dem sie nicht immer ein reibungsloses Verhältnis hatte, und sah ihn bereit für Machtwechsel: „Georg Dornauer kann das.“

Auch er sei regierungsbereit, bekräftigte aber gleichzeitig, dass sich der Parteistaat nicht „um jeden Preis“ in die Regierung einmischen werde. Sie wollen „Selbstvertrauen gewinnen und stärker werden“. Sowohl im Land Tirol als auch auf Bundesebene ist Schwarz-Grün “endlich”. Während die ÖVP ihr Bundeskanzler und Präsident der Föderalistischen Partei ist Karl Nehamer Scheinbar will er sich im Tiroler Wahlkampf verstecken, der SPÖ-Chef ist willkommen. Der gemeinsame Termin am Mittwoch im Rahmen ihrer „One Country“-Tour durch Österreich. Er sei dabei, „Wochen und Monate zu planen“.

Dornauer schien der jüngsten Umfrage, die nur 15,3 % für die SPÖ in Tirol (gegenüber 17,25 % im Jahr 2018) ergab, keine große Bedeutung beizumessen. Sie haben selbst an den Umfragen teilgenommen und können nicht umhin zu sagen: “Der Trend stimmt.”

Firmenbesuche (auch) zu Hause

Der Vorsitzende der Landespartei SPÖ warf der Regierung des schwarz-grünen Landes Tirol “Trägheit” in der Energiepolitik vor. Stattdessen hat die SPÖ ein zukunftsweisendes Konzept parat. Dazu gehören der Vormarsch der Photovoltaik, „Rückkehr der Kommunen“ zur Energiegewinnung, Ausbau und Investition in „grüne Wasserkraft“, Fokus auf Forschung und Entwicklung sowie „Klimaneutralität als Grundrecht“. ÖPNV sollen künftig rund um die Uhr in ganz Tirol im Umkreis von 15 Gehminuten erreichbar sein, da hat Root etwas zu sagen.

Rendi-Wagner und Dornauer planten für Mittwoch Firmenbesuche, etwa in der Heimatstadt von SPÖ-Präsident Sellrain, wo er Bürgermeister ist. Am Abend findet ein rotes Sommerfest mit Beteiligung von Rendi Wagner statt.

(was oder was)

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