Santander: ein weltweit führender Anbieter von Finanzierungen für erneuerbare Energien

© Lena Balk auf Unplash



6.8.2022

Die Gruppe beendete das erste Halbjahr 2022 als weltweit führender Anbieter von Finanzierungen für erneuerbare Energien mit Investitionen von mehr als 2,4 Milliarden Euro.


Madrid – Santander macht weiterhin Fortschritte bei der Erreichung seines Ziels, im Einklang mit dem Pariser Abkommen bis 2050 konzernweit Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Laut Rating von Infralogic beendete die Gruppe das erste Halbjahr als weltweit führender Anbieter von Finanzierungen für erneuerbare Energien mit mehr als 2,4 Mrd. € in 33 Finanzierungen und einem globalen Marktanteil von 6,4 %. In den letzten 10 Jahren war Santander ein Pionier in der Finanzierung erneuerbarer Energien und belegte weltweit den 3. Platz nach Anzahl der Transaktionen und die Top 5 nach Finanzierungsvolumen.

Die Projekte in diesem Bereich, die Santander im Jahr 2021 finanziert, werden eine Kapazität von 13.604 Megawatt haben und 251 Millionen Tonnen Kohlendioxidemissionen vermeiden. Sie produzieren genug Strom, um 9,2 Millionen Haushalte in einem Jahr zu versorgen. Darüber hinaus verfügen seine Infrastrukturprojekte zum Ausbau oder zur Verbesserung erneuerbarer Energien über eine installierte Leistung von 1.776 Megawatt.

Neue Ziele

Der neueste Climate Finance Report von Santander identifiziert drei neue Meilensteine ​​für die Dekarbonisierung seiner Portfolios bis 2030: -29 % finanzierte absolute Emissionen im Energiesektor; und -33 % Emissionsintensität im Luftfahrtsektor und -32 % Emissionsintensität im Stahlsektor. Die Ziele kommen zu den im Februar 2021 angekündigten hinzu, als Santander ankündigte, die Finanzierung für Stromerzeugungskunden einzustellen, wenn 10 % ihrer Einnahmen auf Kraftwerkskohle beruhen würden; und die weltweite Beteiligung am Kohlebergbau bis 2030 zu eliminieren. Anfang des Jahres veröffentlichte die Gruppe auch ihr Ziel von -46 % der im Stromerzeugungssektor finanzierten Emissionen.

Santander wird seine Zwischenziele für die Dekarbonisierung anderer, CO2-intensiverer Portfolios – Immobilien, Automobilherstellung, Autokredite, Zement, Landwirtschaft und andere Teilsektoren – im Einklang mit der Finanzierungsinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP FI) Net festlegen der Veröffentlichung der Zero Banking Alliance (NZBA), deren Gründungsmitglied Santander ist.

Um dieses Ziel zu erreichen, konzentriert sich Santander darauf, seinen Kunden dabei zu helfen, umweltfreundlicher zu werden, und sie bei der Dekarbonisierung zu unterstützen.

Santander macht auch Fortschritte bei der Entwicklung und dem Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen, die Einzelhandelskunden bei einer umweltfreundlichen Transformation unterstützen. Unter anderem wurden grüne Hypotheken, energieeffiziente Renovierungen von Häusern und Gebäuden sowie die Finanzierung von Elektroautos und umweltfreundlichen Landmaschinen gefördert.

Um seine Investitionen und Initiativen im Privatkundengeschäft zu koordinieren, hat Santander das Global Green Finance Team gebildet, das in der ersten Jahreshälfte seinen Anfang nahm und dazu beitragen wird, Synergien zwischen den Initiativen der Gruppe zu finden.

Santander ist weiterhin bestrebt, zwischen 2019 und 2030 220 Milliarden Euro an grüner Finanzierung aufzubringen, mit einem Zwischenziel von 120 Milliarden Euro bis 2025. Laut dem Climate Finance Report der Gruppe hat Santander Corporate & Investment Banking (SCIB) bereits Investitionen in Höhe von 74,4 Milliarden Euro oder Brokers Milliarden ab Juni 2022.

Seit 2020 ist Santander im eigenen Betrieb klimaneutral. Bis 2025 will die Gruppe ihren gesamten Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen. Sein Effizienzplan 2022-25 zielt darauf ab, den Stromverbrauch um 2,6 % und die absoluten CO2-Emissionen um 35,4 % zu senken.



Der Artikel wurde online gestellt von: / Doris Holler /









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