Selena Ott: „Ich fühle mich auf der Bühne zu Hause“

NÖN: Am Donnerstag und Freitag eröffnet sie mit dem Tonkünstlerorchester des NÖ die Sommersaison im Grafenegger Saal. Was gibt es zu hören? und sehen?

Selena raus: Es wird ein sehr buntes Programm zu hören geben. Wir hoffen, ein Orchester, einen Dirigenten und drei verschiedene Solisten in einer einzigartigen Umgebung zu haben.

Neben Ihnen stehen in der Mittsommernacht Bariton-Star Erwin Schrute und die Sopranistin Marlisse Petersen auf der Bühne – mit Donizetti und Mozart, aber auch „Wintel“ und „Der Zauberer von Oz“. Wie passen Sie zum russischen Trompetenkonzert? Und wie passt das in eine Sommernacht?

aus: Das Trompetenkonzert von Vladimir Biskin passt kompositorisch perfekt zu einer Mittsommernachtsparty. Ein tiefer romantischer Stil, gepaart mit einem großen Symphonieorchester, bringt dem Publikum große Emotionen, Spannung und ein bisschen Dramatik. Es ist eines meiner Lieblingsstücke und ich freue mich sehr, es präsentieren zu können.

Vladimir Peskin ist auch auf Ihrer ersten CD zu finden, die 2020 erschienen ist. Gibt es „genug“ Literatur für die klassische Solo-Trompete? Oder gibt es noch viel zu entdecken? Du interessierst dich (noch) nicht für Jazz?

aus: Natürlich gibt es genügend Literatur für die klassische Trompete. Leider nicht detailliert wie bei der Geige oder dem Klavier, aber immer noch ausreichend. Gerade in der Literatur des 20. Jahrhunderts gibt es immer etwas zu entdecken… Ich höre gerne Jazz, aber ich spiele ihn nicht und habe es auch nicht vor. Jazz überlässt man am besten ausgebildeten Jazzmusikern.

Sie begann mit dem Klavierspielen und mit sechs Jahren mit der Trompete. Es folgten acht Siege bei Prima la Musica, Platz 20 im 1. Preis (als erste Frau) beim ARD-Musikwettbewerb, bei 22. Opus Classic. Das klingt nach einem Wunderkind. Sowie nach einer Kurzgeschichtenkarriere.

aus: Für mich war schon sehr früh klar, dass ich Musikerin werden möchte. Es ist nicht leicht zu sagen, dass meine Karriere bisher schwierig oder einfach war. Jedenfalls steckt hinter jedem Erfolg viel harte Arbeit. Was für mich „normal“ ist, ist auf der Bühne zu stehen. Auf der Bühne fühle ich mich zu Hause.

Ich habe bereits im Wiener Musikverein und bei den Berliner Philharmonikern, beim Leipziger Bachfest und den Schwetzinger Festspielen, bei den Tonkünstlern in Niederösterreich oder beim WDR Sinfonieorchester musiziert. Was fehlt? Wer fehlt?

aus: Es gibt immer noch einige schöne fehlende Konzertsäle und Orchester, in denen ich nicht gespielt habe oder mit denen ich nicht gespielt habe. Man hatte immer geheime Wünsche, aber ich kann jetzt nichts explizit sagen. Aber ich sehe meinen kommenden Projekten mit großer Freude und Neugierde entgegen und freue mich auf großartige Zusammenarbeiten mit sowohl neuen als auch bekannten Dirigenten und Orchestern.

Was kommt als nächstes?

aus: Als erstes gehe ich in den Stall. Meine nächste musikalische Reise geht im Juli wieder nach Deutschland, in die Konzertszene und dann zu einem Festival nach Spanien.

www.grafenegg.com

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