Staatsmeisterschaften – Mary Wolfe Historische Gymnastik Bronze

Die Turnerinnen aus der Region St. Pölten zeigten am Wochenende bei den Landesmeisterschaften in Graz tolle Leistungen, allen voran Selina Kickinger. Für Böheimkirchner gab es zum Auftakt der Wettkämpfe eine sehr schöne Geste des Vereins. Für ihre erste Teilnahme an der Weltmeisterschaft im vergangenen Herbst in Kitakyushu (Japan) wurde sie mit der Goldenen Nadel der ÖFT ausgezeichnet.

„Grundsätzlich bin ich zufrieden, es war das erste Mal seit etwa einem Jahr, dass ich wieder einen Mehrkampf mache. Es hat richtig Spaß gemacht.“ Selena Kickinger

Der Athlet der Sportunion Böheimkirchen gehörte bei den Landesmeisterschaften vor allem am Stufenbarren zu den Favoriten. Aber auch im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft in München im Juli war ihr die Gesamtleistung wichtig. Am ersten Wettkampftag schnitt Kickinger bei der Gesamtsituation auf dem Spiel bis auf zwei Präsentationsfehler sehr gut ab.

„Diese Unsicherheiten an der Latte lassen sich auch damit erklären, dass das Training komplett neue Choreografien und eine Saitenakrobatik beinhaltet, die ich erst vor einem Monat trainiert habe – und noch Zeit zum Reifen braucht“, zeigte sie sich nicht enttäuscht, wenn auch die zwei waren. Fehler müssen sie den Titel der Vize-Landesmeisterin rundum gekostet haben. Am Ende musste sie sich in einem engen Feld den fünften Platz erkämpfen.

“Grundsätzlich bin ich zufrieden, das war das erste Mal seit etwa einem Jahr, dass ich wieder einen Mehrkampf mache. Es hat richtig Spaß gemacht”, sagte sie, “natürlich ist das Tape etwas nervig, aber ich schon Ich habe eine großartige Routine gemacht und wenn es auftaucht, steigen meine Punkte!“

Am Stufenbarren erreichte Kickinger mit dem besten Tagesergebnis das Finale. Etliche Funktionäre waren aufgrund ihrer herausragenden Leistungen bei der letzten WM bereits sehr gespannt auf ihren Auftritt. „Am letzten Tag habe ich versucht, meine Routine mit einer neuen, schwierigeren Demontage zu verbessern, aber es führte zu einem kritischen Landefehler, der acht Zehntel kostete“, sagt sie.

Trotz dieses unglücklichen Zwischenfalls konnte Kickinger noch den dritten Platz für sich beanspruchen. „Ich war so aufgeregt, das Gold war in der Hand. Das Training selbst war schöner als am Vortag, sodass ich meine Qualifikationsgruppe mit einem Doppel aus zehn schlagen konnte. Trotz allem war es wichtig, diesen harten Ausgang jetzt zu versuchen, damit ich.“ Begehe so einen Fehler nicht noch einmal in der EM-Qualifikation.”

Zufriedenstellender bewertete sie dann ihre Leistung am Boden. „Wenn Sie denken, ich wurde vor sieben Monaten operiert und musste eine Schiene am rechten Fußgelenk und eine Schiene am linken Knöchel tragen und konnte wochenlang nicht stehen, sollten Sie zufrieden sein.“ Freude über die Bronzemedaille.

Nicht nur Kickinger, sondern der gesamten Nationalmannschaft war der Sprung recht egal. „Mit Absicht“, verrät Kickinger.

“Für viele Vereinstrainer war es unverständlich, warum wir nur einen Sprung trainiert haben, wenn man bei der Landesmeisterschaft mindestens zwei braucht, um das Finale zu erreichen. Aber für uns Spitzenturner stand nicht die Bundesmeisterschaft im Vordergrund, alles ist auf die Europameisterschaft ausgerichtet Meisterschaft in München, weshalb wir empfohlen haben, uns im Moment auf nur einen Sprung zu konzentrieren.”Für mich stand auch fest, dass ich bei der EM mein Sprunggelenk schonen wollte”, sagte Kickinger.

Vor der EM in München, die vom 6. bis 14. August stattfindet, stehen noch zwei Qualifikationen aus. Kickinger verrät: „Der erste ist ein größerer internationaler Wettbewerb (der erste österreichische Challenge Cup für Mannschaften), an dem mehrere Länder wie Finnland, Tschechien, Ungarn, die Schweiz und Wales teilnehmen werden.“

Mary Wolfe schafft historische Objekte in Bronze

Doch nicht nur die Böheimkirchnerin konnte nach der Landesmeisterschaft eine zufriedenstellende Bilanz ziehen. Alles lief gut für zwei Turnerinnen der Union St. Pölten.

Genau 49 Jahre nachdem Erin Wallner als letzte Kunstturnerin des Traditionsvereins letztmals auf dem Podest bei der Landesmeisterschaft stand, wiederholte die 17-jährige Mary Wolfe dieses Ergebnis aus dem Jahr 1973 und nahm die Auszeichnung mit nach Hause. Platzieren Sie das Podium in der höchsten Bewertungskategorie (Elite).

Der SLZ/BORGL-Schüler (8. Klasse) setzte sich im Voltigierfinale gegen starke Konkurrenten aus dem Eliteteam durch und gewann die Bronzemedaille. Übrigens auch am selben Gerät wie Wallner, der sich dann im selben Jahr für die EM qualifizieren konnte. Sie belegte bei der Europameisterschaft den 39. Platz.

Auch wenn der Verein in der Hauptstadt einer der wenigen Vereine in Niederösterreich ist, der diese olympische Sportart noch aktiv trainiert, hat er sich in den letzten Jahrzehnten keinen Abbruch getan. Ein konsistentes Trainingsprogramm aufzubauen und aufrechtzuerhalten, das es überhaupt erst ermöglicht, auf dieses Niveau aufzusteigen, ist sehr zeitaufwändig und teuer.

„Grundsätzlich trainieren wir alle im Verein ab vier Jahren nach dem gleichen Konzept, aber erst im Grundschulalter ist klar, ob Leistungssport denkbar ist oder ob Turnen ein lebenslanger Sport bleibt“, sagt er erklärt. Bereichsleiterin Martina Weinberger des St. Poltner Concept.

„Ohne die Hilfe des LLZT Landesleistungszentrums des NÖ Turnerbundes, angesiedelt am Olympiazentrum, SLZ St. Pölten und einem Besuch im BORGL und im Internat wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen“, weiß auch Wolff. „LLZT springt dort ein, wo der Verein nicht mehr weiterkommt, sei es bei der Infrastruktur oder der Qualität des Trainers.

Am neuen Bundesstützpunkt in Linz trainieren einige Turnerinnen und Turnerinnen, die der Nationalmannschaft angehören, sagte die Turnerin, die in diesem Jahr im Mehrkampf Neunter wurde.

“Ich brauche mein vertrautes Umfeld, ich habe in St. Pölten alles, was meinen Erfolg ermöglicht. Mein Team mit meiner Physiotherapeutin, Ernährungsberaterin, Sportwissenschaftlerin, Mentaltrainerin und meiner Familie!” müssten sich eine neue Ausbildungsumgebung suchen.

Das Pech hängt Martin Wolf auf den Fersen

Die zweite Sensation in Graz leitete aus Sicht von Union Saint-Polten Wolff Borgl/SLZ-Kollege Bruno Pacolini (17) ein. Der knallharte Allround-Anwärter erreichte in seinem letzten Juniorenjahr den sechsten Platz in allem und qualifizierte sich für zwei Finals, wobei der Sprung schließlich eine Silbermedaille in einem Krimi einbrachte.

Auch er wird nächstes Jahr in die Königsklasse aufsteigen und dem Klub erstmals seit Michael Fedorchuk (2005, Bronze-Boden) die Chance geben, Titel in der Top-Kategorie der Männer zu gewinnen.

Der jüngste SLZler Martin Wolf (16 Jahre) jagt einer Pechsträhne hinterher. Kurz vor der Landesmeisterschaft war sein aussichtsreichstes Equipment mangels Leistung vom Tisch. Als auch seine Wettkampfutensilien auf mysteriöse Weise verschwanden, waren Reck und Ringe kein Thema mehr.

Trotzdem konnte der Tullnerbacher auf allen Maschinen die Top Ten der U18-Mannschaft holen. Fünfter am Barren, sechster am Boden und achter zu Pferd. „Er hat noch zwei Jahre die Chance, diese Klasse zu bestehen“, sagt sein Trainer.

In der Mannschaftswertung landeten die beiden Niederösterreicher auf dem vierten Platz, „wenn auch mit steigender Tendenz“, bestätigt Weinberger. Die Turnerinnen lagen nur 2,5 Punkte hinter Bronze.

function enableAddThis() {
var addthisScript = document.createElement(‘script’);
addthisScript.setAttribute(‘src’, ‘
document.body.appendChild(addthisScript)
}
function enableFbPixel() {
!function (f, b, e, v, n, t, s)
{if(f.fbq)return;n=f.fbq=function(){n.callMethod?
n.callMethod.apply(n,arguments):n.queue.push(arguments)};
if(!f._fbq)f._fbq=n;n.push=n;n.loaded=!0;n.version=’2.0’;
n.queue=[];t=b.createElement(e);t.async=!0;
t.src=v;s=b.getElementsByTagName(e)[0];
s.parentNode.insertBefore(t,s)}(window, document, ‘script’,

fbq(‘init’, ‘663957670769543’);
fbq(‘track’, ‘PageView’);
}

function enableFB() {
window.fbAsyncInit = function() {
FB.init({
appId : ‘928544817171541’,
xfbml : true,
version : ‘v2.0’
});
};

(function(d, s, id){
var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];
if (d.getElementById(id)) {return;}
js = d.createElement(s); js.id = id;
js.src = ”
fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);
}(document, ‘script’, ‘facebook-jssdk’));
}

Leave a Comment

%d bloggers like this: