Wimer will mit Wolfsburg in die internationale Arbeit zurückkehren

Sein Ex-Klub Armenia Bielefeld ist in die First Division abgestiegen, während Patrick Wimmer ein österreichischer Aufsteiger in Deutschland ist. Der Niederösterreicher machte mit dem Auftakt einer starken Saison in der Bundesliga auf sich aufmerksam, die Wolfsburg für fünf Millionen Euro holte. Der 21-Jährige wird voraussichtlich am Samstag zu Hause gegen Werder Bremen in die Saison starten.

Für Wimer ist der Wechsel nach Wolfsburg der nächste Karriereschritt. Fast jedes Jahr schaffte es der technisch versierte Mittelfeldspieler vom SV Gävlins in der österreichischen vierten Leistungsklasse innerhalb von drei Jahren über Young Violets, Austria Wien und Bielefeld zu einem deutschen Spitzenklub.


Der gebürtige Tullner fühlte sich „vom ersten Tag an“ in seiner neuen Umgebung wohl und bejubelte die Verhältnisse in Wolfsburg. „Von der Infrastruktur und Betreuung her ist Wolfsburg besser als Bielefeld. Alles super“, sagte er im Gespräch mit der APA – Österreichische Presse-Agentur.

Die vergangene Saison verlief für Wolfsburg mit ÖFB-Mittelfeldspieler Xaver Schlager, der im Sommer zu RB Leipzig abwanderte, weniger besonders. VW Club landete nur auf einem enttäuschenden zwölften Platz. In Wolfsburg ist das kein Problem mehr. “Ich freue mich natürlich darauf, es sieht gut aus”, sagte Wimmer.

Der neue Trainer Niko Kovac soll den VfL zurück in den internationalen Wettbewerb bringen. „Er hat viel gekämpft, war bei den großen Klubs, hat Titel gewonnen, und von ihm kann man viel lernen“, sagte Wimmer über den Trainer, der 2018/19 mit dem FC Bayern München Meister wurde. Er gewann mit Eintracht Frankfurt (2017/18) und Bayern (2018/19) den DFB-Pokal, stand mit Monaco im französischen Pokalfinale und war zudem Trainer der kroatischen Nationalmannschaft. Mit Red Bull Salzburg wurde Kovac 2006/07 und 2008/09 als Spieler und 2011/12 als Co-Trainer Meister.

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Er hat einen klaren Plan. Es ist ein sehr intensives Spiel, wir gehen sehr offensiv mit dem Ball um und wollen immer die Mehrheit auf dem ganzen Feld haben und den Ball schnell laufen lassen. Wir pushen vorne hart gegen den Ball, wir wollen den Ball schnell erobern. Wenn das jeder Spieler aufnimmt und seine Fitnesswerte auf einem guten Niveau sind, wird uns das Erfolg bringen“, gibt er überzeugt weiter.

Die Umstellung und Eingewöhnung scheint jedenfalls gut gelaufen zu sein. Wimer spielte in seinem ersten Pflichtspiel 90 Minuten und gewann im Pokal 1:0 gegen Jena, allerdings in einer etwas anderen Rolle als Bielefeld. Mit dem ebenfalls neu verpflichteten Matthias Svanberg bildete er eine Doppel-Sechs, spielte also eher defensiv. “So kann man kein Risiko eingehen, aber mein Spiel mit dem Ball am Fuß und schnellen Dribblings passt zur Situation. Und in der Abwehr bin ich ein starker Pressingspieler”, erklärte Wimar.

Auch für sich selbst sieht er noch viel Entwicklungspotenzial. „Vor drei Jahren war ich noch in der österreichischen Vierten Liga, da konnte ich mich noch überall verbessern“, sagte er. Mit einer guten Leistung in Wolfsburg will er sich Ralf Rangnick empfehlen. Sein Mannschaftsdebüt gab Wijmer Mitte Juni gegen Dänemark (0:2) unter der Führung des seit Frühjahr im Amt befindlichen österreichischen Teams. “Ich war froh, dass ich den ersten Kurs besuchen konnte. Es gefällt mir sehr. Ich werde weiter hart daran arbeiten, zurückzukommen und vielleicht in Zukunft eine wichtige Rolle spielen”, sagte Wimmer.


Skyx Traumpass

(was oder was)

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